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16.02.2013  |  0 Kommentare

Markdorf Bauhof hat die Schneemassen im Griff

Markdorf -  150 Tonnen nachbestellt:Streusalzvorräte des Markdorfer Winterdienstes werden wohl nicht knapp werden

 Bild: LANG



Der Winter zeigt wieder mal seine weiße Seite. Die Straßen werden in diesen Tagen wieder zugeschneit und teils auch glatt. Der städtische Bauhof ist zur Stelle und im Einsatz bei der Befreiung der Straßen von Schnee und Eis, auch mit dem Verwenden von Streusalz, wo und wann es nötig ist.

Doch reicht denn das Streusalz im Bauhof für diesen Winter überhaupt noch aus? Der Gesamtleiter der städtischen Eigen- und Regiebetriebe, Karl Wegis, meint dazu Ja: „Wir haben kürzlich etwa 150 Tonnen Streusalz bestellt. Zusammen mit den Restbeständen die wir noch übrig haben, sind das ungefähr 250 Tonnen.“ Was laut Wegis auf jeden Fall reichen wird. Schon im Januar (der SÜDKURIER berichtete) seien dem Betriebsleiter des Bauhofs, Stefan Mutter, zufolge von den damals 700 gelagerten Tonnen bereits 40 Prozent verbraucht gewesen. Das sei im Vergleich zu anderen Wintern viel gewesen. Auch deshalb war nun die zusätzliche Salzbestellung erfolgt.

Doch die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage machen auch den Bauhofmitarbeitern zu schaffen. „Das war natürlich extrem, gerade am Freitag, an dem wirklich viel Schnee gefallen ist“, sagt Wegis. Da sei dann auch wirklich der ganze Bauhof im Einsatz gewesen. Allerdings sehe man die Lage insgesamt dennoch gelassen. „Wir sind im Moment relativ gut aufgestellt “, versichert er. Die derzeitige Schneelage sei für einen Winter ohnehin nichts besonders Außergewöhnliches. Auf den Bauhof komme zwar mit den nächsten Schneefällen noch einiges an Arbeit zu, jedoch bestehe kein Grund zur Sorge. „Wir haben die Lage im Griff“, versichert Wegis.

Grundsätzlich streuen die Bauhofmitarbeiter so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Weil die Schneeräumer oft auch in engen Straßen unterwegs sein müssen, appellieren sie an die Bürger, mit ihren parkenden Fahrzeugen nicht die Durchfahrt zu versperren. Im Fall der Fälle geht der Bauhof kein Risiko ein, sondern lässt eine Straße zur Not eher ungestreut. In diesem Zusammanhang bitten die Mitarbeiter auch um Geduld: Nicht überall könne sofort oder gleichzeitig gestreut werden.

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