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Markdorf Alles neu bei Wälischmiller

Markdorf – Die Wälischmiller Engineering GmbH setzt weiter auf den Standort Markdorf. Das Unternehmen, seit 49 Jahren am Schießstattweg, plant dort mit Unterstützung des Architekten Sascha Daschmann den Bau eines modernen Firmengebäudes mit Verwaltung und Produktion.

Umbruch am Schießstattweg: Die Wälischmiller GmbH plant Abriss und Neubau fast des gesamten Werks. Die Geschäftsführer Claudia Reich und Hans Herrmann sprachen gestern über Details. Am Dienstag entscheidet der Technische Ausschuss des Gemeinderates.
Umbruch am Schießstattweg: Die Wälischmiller GmbH plant Abriss und Neubau fast des gesamten Werks. Die Geschäftsführer Claudia Reich und Hans Herrmann sprachen gestern über Details. Am Dienstag entscheidet der Technische Ausschuss des Gemeinderates. | Bild: Bild: Thum

Bestehende Gebäude werden bis auf die blaue Montagehalle sukzessive abgerissen. Bis zum Jahr 2013 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein Bauantrag für den abschnittweisen Rückbau des bestehenden Betriebes und den Neubau des Bürogebäudes mit Produktionshalle wird am Dienstag vom Technischen Ausschuss des Gemeinderates behandelt.

Es sind unbefriedigende Verhältnisse, unter denen der Spezialist für Handhabungstechnik, Robotik und Strahlenschutz derzeit produziert. „Zu klein und zu alt“, sagt der Kaufmännische Geschäftsführer Hans Hermann. Er spricht von einem Investitionsstau von rund einer Million Euro. Eine Modernisierung der bestehenden Gebäude und Anlagen wäre unwirtschaftlich. Daher der Neubau, über dessen Kosten sich die Geschäftsführung ausschweigt.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Bau einer Halle auf dem brach liegenden Geländestreifen östlich der bestehenden Halle. Die wurde Anfang der 60er-Jahre von Feinwerktechnik Ziegler&Schleicher-Zeiten genutzt.

„Wir platzen aus allen Nähten“, unterstreicht Geschäftsführerin Claudia Reich. In bestehende Gebäude und Anlagen zu investieren, käme für sie einem Fass ohne Boden gleich. Die Gebäude seien veraltet und nicht flexibel genug.

In Markdorf beschäftigt die Wälischmiller Engineering rund 80 Mitarbeiter aus der Region. Sie und der Umstand, mit der Stadt gut zusammenzuarbeiten, hat die Unternehmensleitung bewogen, dem Standort treu zu bleiben, obwohl Angebote aus anderen Kommunen vorliegen. Wälischmiller hätte auch auf der „grünen Wiese“ zu günstigeren Konditionen bauen können. „Wir fühlen uns hier wohl und wurden in der Vergangenheit von der Stadt stets unterstützt. Daher unterstützen wir jetzt auch Markdorf“, legte Geschäftsführerin Reich dar.

Eine große Herausforderung stellt der Umbau bei laufender Produktion dar. Es werde Schritt für Schritt abgerissen und neu gebaut, heißt es bei der Firmenspitze. So zieht sich das Vorhaben wohl über zweieinhalb Jahre hin. Ins Auge gefasst wurde bereits ein Präsentationstermin: Im Mai des Jahres 2013 ist beim Dixiefest wieder mit einem Tag der Wirtschaft zu rechnen. Für Wälischmiller Markdorf im 51. Jahr seiner Geschichte ein idealer Anlass, das neue Werk den Markdorfern vorzustellen.

Nur der blaue Turm bleibt stehen: eine Ansicht des neuen Gebäudeensembles.
Nur der blaue Turm bleibt stehen: eine Ansicht des neuen Gebäudeensembles. | Bild: Skizze: daschmann planungsgesellschaft

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