Die Amtszeit von Rolf Müller, der 30 Jahre Bürgermeister in Langenargen war, endet am 31. November. Am 30. September wird sein Nachfolger gewählt. Uwe Bidlingmaier hat zwei erwachsene Töchter, eine kleine Enkeltochter und wohnt mit seiner Lebensgefährtin in Donzdorf bei Göppingen. Über einen Umzug nach Langenargen habe er sich ohnehin schon Gedanken gemacht. Das Amt des Bürgermeisters gebe ihm die Möglichkeit in der „schönsten Gemeinde am Bodensee“ zu arbeiten und zu leben.
Nach Realschulabschluss, Ausbildung und Abitur war Bidlingmaier nach eigenen Angaben in verantwortlichen Verwaltungspositionen von nationalen und internationalen Unternehmen tätig. Sein Studium zum Betriebswirt habe er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Stuttgart absolviert und mit dem Wirtschaftsdiplom abgeschlossen. 2003 habe er ein eigenes Unternehmen gegründet. Da sei er für die Bereiche Organisation, Verwaltung und Marketing zuständig gewesen. Im Falle seines Wahlsieges werde sein Geschäftspartner das Unternehmen weiterführen.
„Meine Verwaltungskenntnisse wurden an der Bundeskommunalakademie nochmals vertieft. Während meiner Arbeit als Vorsitzender der SPD in der großen Kreisstadt Göppingen habe ich erfahren, wie wichtig eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung, den Fraktionen und den Bürgern ist. Das möchte ich als Bürgermeister genauso handhaben“, sagt der Kandidat. Das Amt des Vorsitzenden habe er abgegeben, sei jedoch weiterhin Mitglied der SPD.
Bidlingmaier wird ab sofort täglich im Ort unterwegs sein, wie er weiter mitteilt: „Ich will mich in allen Haushalten persönlich vorstellen. Das direkte Gespräch mit den Menschen ist wichtig. Nur so erfährt man, wo der Schuh drückt und welche Erwartungen da sind.“ Bidlingmaier lädt die Einwohner Langenargens am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr zu einem Kennenlerngespräch ins Foyer der Festhalle ein.
Im SÜDKURIER-Themenpaket zur Bürgermeisterwahl in Langenargen finden Sie alle Informationen und Bilder rund um die Wahl, die Kandidaten und den Wahlkampf.
