Immenstaad (wdg) Zum Gottesdienst mit der Vorstellung von 19 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie anschließendem Gemeindefest hatte die evangelische Kirchengemeinde Immenstaad eingeladen. Anstelle den Gottesdienst am Kniebach, am See, feiern zu können, wurde er ob des unsicheren Wetters in den Bürgersaal im Rathaus verlegt, was der guten Stimmung und erlebbarer Freude aller keinen Abbruch tat.
Unter dem Motto „Zieh den Kreis nicht zu klein, wir sind eine große Gemeinschaft mit weitem Horizont“, begrüßte Pfarrerin Martina Schüßler die große Gemeinschaft, die den Saal gut ausfüllte. „Der Seegottesdienst und Weihnachten ist für viele der wichtigste Grund in die Kirche zu gehen aber man kann auch so in die Kirche gehen“, motivierte die Pfarrerin die Gläubigen auch sonst die positiven und lebhaften Gottesdienste zu besuchen.
Das Motto, der Kreis, ein unendliches Symbol, fand sogleich Eingang in den Tanz der „Windrose“, bei dem nach und nach nahezu alle Gemeindemitglieder einbezogen wurden, die mit den Armen eine Windrose und die Kompassnadel tänzerisch darstellten. Der Norden in mir repräsentiert Tot, Hoffnungslosigkeit und Schuld; der Süden Leichtigkeit und Farbenpracht; der Westen den Ort des Übergangs, das Gewissen und der Osten sei der Ort der Zusage, der Verheißung und des aufgehenden Lichts, erklärten vier Gemeindemitglieder. Und Pfarrerin Martina Schüßler bemerkte, es gelte im Leben in den Spannungen die Mitte zu finden; Gott ist in der Mitte, Gott ist gegenwärtig. Die 19 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden stellten sich persönlich mit Fragen aus sechs Themenbereichen des Konfirmandenunterrichts vor: Das Kirchenjahr, die Geschichten und Gleichnisse, das Gebet wie das Vater Unser, der Glaube und Vertrauen, die Gebote und die Gemeinschaft durch die Taufe.
Beim Fest am Gemeindehaus gab es eine Dankzeremonie für die Sparkasse Salem-Heiligenberg und Jonas Rosenow für Finanzierung und Arbeiten am Gemeindehaus.
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