Immer wieder ist der ach Monate alte weiße Schäferhund „Shiro“ entkommen. Wie berichtet, war das Tier von einer Familie aus der Schweiz bei einem Züchter in Rheinland-Pfalz erworben worden und ihnen während einer Autorast am 23. Juli in Immenstaad entwischt.
Zahlreiche Versuche von Passanten, Joggern, des täglich anreisenden Besitzers und sogar des Züchters, das scheue Tier einzufangen, blieben erfolglos. Über mehrere Tage hinweg war es dem Hund gelungen, ihnen oftmals im letzten Moment wieder zu entwischen.
Letztendlich hatte ein engagierter Hundefreund aus Immenstaad die zündende Idee, heißt es im Polizeibericht: Ein in dessen Vorgarten aufgestellter Käfig und darin etwas Wurst mit einer tierärztlich verordneten Menge Beruhigungsgel brachten schließlich den seit Tagen erhofften Erfolg. Nachdem „Shiro“ noch Zecken entfernt und seine wunden Pfosten behandelt wurden, ist er schließlich von seinen Besitzern wohlbehalten in Empfang genommen worden.
Wie von der Polizei in Erfahrung gebracht worden ist, trägt „Shiro“ nun ein GPS-Halsband, so dass sein Aufenthaltsort im Falle einer neuerlichen Flucht rasch ausfindig gemacht werden kann.
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