Immenstaad Seegaddel-Plan überarbeitet: Kita-Neubau rückt nach Süden

Gegen den Bebauungsplan für das Gelände, auf dem die neue Kindertagesstätte Seegaddel gebaut werden soll, haben mehrere Anwohner an der Nordseite über eine Anwaltskanzlei ihre Bedenken geäußert. Wichtigster Punkt dabei war der geplante Standort des Gebäudes, das im Vergleich zum jetzigen Gebäude erheblich näher an die nördliche Grundstücksgrenze rücken soll.

Im zuletzt vorgelegten Planentwurf hätte der Grenzabstand 2,5 Meter betragen. Auch bezüglich der Länge und Höhe der nördlichen Gebäudeseite äußerten die Anwohner Bedenken: wegen dadurch verursachtem Schattenwurf auf die eigenen Grundstücke, einer möglicherweise schlechterer Belüftung und Reflektion von Verkehrslärm von der B 31.

Im jetzt überarbeiteten Plan soll das Gebäude um einen Meter weiter nach Süden rücken. Jeder Meter, den das Gebäude nach Süden rücke, bedinge eine Verkleinerung der Außenspielfläche um 60 bis 70 Quadratmeter, erklärte der Anwalt, der die Gemeinde in dieser Sache vertritt, "Unsere Möglichkeiten sind hier begrenzt." Die Nordfassade des Gebäudes, das nach dem Entwurf des Konstanzer Architekturbüros Bächlemeid realisiert werden soll, weist unterschiedliche Höhen zwischen 3,50 Meter am östlichen Ende und 6,70 Meter am westlichen Ende auf. Diese Höhen und auch die Dachform wurden jetzt präzisiert in den Plan aufgenommen. Die Nordfassade soll außerdem eine hoch schallabsorbierende Verkleidung bekommen. Auch eine Begrünung an Teilen der Nordseite wurde festgeschrieben. "Wir sind den Einwänden der Anwohner entgegen gekommen", sagte Bürgermeister Jürgen Beisswenger. Der Plan wird jetzt erneut offen gelegt.

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