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Immenstaad Schüler stellen Wettbewerbsfilm vor

Zweitklässler der Stephan-Brodmann-Schule beschäftigen sich im Rahmen eines Filmprojekts mit dem Thema Emanzipation. Jeder kann beim Online-Voting mit abstimmen.

Immenstaad – Ihre Aufregung und der Stolz auf ihre Arbeit war den Zweitklässlern der Stephan-Brodmann-Schule Immenstaad deutlich anzusehen, als sie in ihren grünen Schul-T-Shirts jeden Besucher auf dem Weg in den Bürgersaal begrüßten. Kein Wunder: eine Film-Premiere, in der jeder von ihnen eine Rolle spielt, gibt es ja nicht alle Tage. Fast genauso gespannt auf das Resultat der gemeinsamen Arbeit waren die erwachsenen Akteure und die Eltern der Filmkinder.

Zum dritten Mal nimmt die Stephan-Brodmann-Schule am Wettbewerb um den "History Award" teil und die Kinder hoffen darauf, zumindest unter die ersten Zehn zu kommen, damit sie zur Preisverleihung nach München eingeladen werden. Aber das hoffen die vielen anderen Teilnehmer aus ganz Deutschland natürlich auch. Zweimal schon haben Zweitklässler der Immenstaader Schule in den vergangenen Jahren den zweiten Platz belegt. Mit dem neuen Film zum Thema "E wie Emanzipation" dürfen sie sich sicher auch dieses Jahr gute Chancen ausrechnen.

Hinter der Kamera, in der Regie und am Schneidetisch war wieder Bernhard Wrobel kreativ tätig. 29 Kinder nahmen nachmittags freiwillig am Projekt mit den Lehrerinnen Christiane von Rauchhaupt und Simone Eberhard-Kießling teil. "Im Februar haben wir mit den Vorüberlegungen begonnen", berichten die Lehrerinnen. Es wurden zum Thema passende erwachsene Gesprächspartner für die Kinder gesucht und gefunden, gedreht wurde im Schulmuseum Friedrichshafen und an verschiedenen Drehorten in Immenstaad – an sechs Nachmittagen insgesamt. "Jedes Kind kommt in der 40-Minuten-Version zu Wort", erklärt Bernhard Wrobel. Er hat aus dem vielen Material für den Wettbewerb auch noch eine auf 15 Minuten verkürzte Version kreiert.

Die 40-Minuten-Version sahen auch die Kinder bei der Premiere zum ersten Mal. Die Vermutungen der Kinder, was dieses "Emanzipation" eigentlich sein könnte, lassen alle schmunzeln: "Ein Tier? Etwas von früher? Ein Videospiel? So etwas wie Marzipan?" Per Internet-Recherche finden die Kinder heraus, dass es etwas mit Gleichberechtigung zu tun hat. Gibt es die eigentlich in der Schule? Die Kinder finden Unterschiede im Verhalten von Mädchen und Jungen, aber eigentlich werden alle gleich behandelt. Ein Beispiel: "Jungs und Mädchen haben die gleichen Hausaufgaben."

Wie es früher war, erfahren sie im Schulmuseum – inklusive "Tatzen" und "Hosenspanner". Interviews mit Frauen in typischen Männerberufen und Männern in typischen Frauenberufen runden das Thema ab. Damit sie den Weg zur Preisverleihung antreten können, setzen die Kinder auch auf Unterstützung beim Online-Voting.

Informationen und Voting im Internet: www.history.de/history-award/voting.html

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