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„Stuttgart 21“ hat im November in Immenstaad etwas ins Rollen gebracht, was gar nichts mit der Bahn zu tun hat, sondern mit dem Amtsblatt und den Regelungen, was darin im redaktionellen Teil veröffentlicht wird. Am Montagabend beschäftigte sich der Gemeinderat nun abschließend über die „Richtlinien für den nichtredaktionellen Teil des Amtsblattes“ und die Mehrheit der Wortmeldungen stellte der Gemeindeverwaltung ein positives Zeugnis aus, was die Inhalte des wöchentlich und kostenlos in den Briefkästen der Haushalte zu findenden Amtsblattes betrifft.Nur Angelika Bauser-Eckstein (Bündnis 90/Die Grünen), die schon im November 2011 das Thema platziert hatte, sah erneut Anlass zur Diskussion.

Vor allem missfällt ihr, dass im redaktionellen Teil der Umfang der Berichterstattung für Kirchen, Parteien, Vereine und Organisationen auf eine Spalte pro Heft beschränkt ist. „Das Blättle lebt doch vom redaktionellen Teil“, sagte sie und plädierte für mehr Platz, weil es hier „um Gerechtigkeit geht“. Andererseits sorgte nicht nur bei ihr für Unverständnis, dass Veranstaltungen von Kirchen, Parteien, Vereinen und Organisationen, die nicht in Immenstaad stattfanden, nur noch Ankündigungen veröffentlicht werden. Bei einer Gegenstimme von Bauser-Eckstein sprach sich das Gremium für die schriftliche Fixierung der neuen Richtlinien aus, die auch das Vorgehen vor Wahlen, Volksabstimmungen und Bürgerentscheiden regeln.

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