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Immenstaad Neujahrsempfang: Immenstaad hat 2016 viel vor

Bürgermeister Jürgen Beisswenger berichtete bei Neujahrsempfang über die Agenda für das laufende Jahr. Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen benannter er als das weiterhin zentrale Thema.

Die größte Herausforderung bleibt es für die Gemeinde auch 2016, ausreichend Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen zu schaffen und die Neu-Immenstaader gut in die Gemeinde zu integrieren: Das machte Bürgermeister Jürgen Beisswenger beim Neujahrsempfang deutlich. Aber freilich steht im begonnenen Jahr noch mehr auf der Agenda. Als wichtigste Themen nannte Beisswenger den Neubau einer Kita als Ersatz für den Kindergarten Seegaddel und zur Erweiterung der Kleinkindbetreuung, eine neue Seeentnahmeleitung für das Wasserwerk, die Planung eines Glasfasernetzes zur Datenübertragung in Hochgeschwindigkeit, die Neugestaltung der Meersburger Straße, ein neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr, die weitere Entwicklung des Gewerbegebiets Steigwiesen, den Neubau für den Bauhof und nicht zuletzt die klare Positionierung der Gemeinde bei der Planung der B 31-neu.

Kurz vor Weihnachten sind acht Familien aus Syrien mit insgesamt 18 Kindern im Kapellenweg eingezogen. „Die Bereitschaft, den Menschen zu helfen, ist wirklich beeindruckend groß“, freut sich der Bürgermeister und dankte allen Ehrenamtlichen. Bereits 14 Patenschaften haben Immenstaader gegründet, die Kinder wurden in den Kindergärten und im Familientreff aufgenommen und Sprachkurse sind angelaufen. Mitarbeiter des Aquastaad bieten für die Kinder kostenlos Schwimmunterricht an. Auch Rathausmitarbeiter engagieren sich mit sehr großem Einsatz. Die Lieferung der Container für die Unterkunft im Bürglen habe sich zwar etwas verzögert, trotzdem sollen sie wie geplant zum März bezugsfertig sein, war von Ortsbaumeister Ulrich Kohler zu erfahren.

Ein besonders herzliches Dankeschön des Bürgermeisters ging an die Eigentümer von drei Wohnungen, die der Gemeinde zur Unterbringung von Flüchtlingen vermietet wurden. Darin können 16 weitere Menschen untergebracht werden. „Diese dezentrale Unterbringung bedeutet auch eine einfachere und schnellere Integration“, hob der Bürgermeister hervor. Er hofft, dass die Gemeinde noch weitere private Wohnungsangebote bekommt. Eine Belegung der Linzgauhalle sei aktuell nicht zu erwarten, könne aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Über den Standort der neuen Kita soll noch im ersten Quartal entschieden werden, denn die vorhandenen Einrichtungen sind voll ausgelastet. In Sachen B 31 bleibe für Immenstaad der Planungsfall 7.5 die Basis, machte Beisswenger deutlich: „Allen Bestrebungen für einen Ausbau der heutigen B 31 unmittelbar vor der Haustüre von 6500 Bürgern und 65 000 Übernachtungsgästen werden wir eine klare Absage erteilen.“

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