Dafür sollen die in die Jahre gekommenen Tribünen, Wege, Zäune und deren Fundamente saniert werden, auch weil die Sicherheit der Mitglieder teilweise gefährdet sei.
Seit 2001 hat der TC Immenstaad keinen Zuschussantrag mehr an die Gemeinde gestellt, hat alle Maßnahmen und Instandhaltungen aus eigener Kraft und mit viel Eigenleistung gestemmt. Die jetzt anstehenden Arbeiten muss ein Fachmann übernehmen – und für dessen Rechnung reichen die finanziellen Mittel des 300 Mitglieder starken Vereins, darunter 64 Jugendliche, nicht aus. Maximal 20 000 Euro, so der schriftliche Antrag, könnten aufgebracht werden. 20 000 Euro könnten, so der Vorsitzende des TCI, Alexander Mohr, im schriftlichen Antrag, als Zuschuss vom Badischen Sportbund fließen. Von der Gemeinde, so heißt es weiter, erhoffe sich der Verein einen Zuschuss über 50 000 Euro. Mit dem Vorschlag der Gemeindeverwaltung, den TCI mit einem Zuschuss in Höhe von 15 Prozent der förderungsfähigen Kosten, maximal aber mit 13 500 Euro zu unterstützen, konnten sich die stimmberechtigten Räte nicht anfreunden.
Johann Veeser (FWI) ergriff als erster Partei für einen höheren Zuschuss und verwies unter anderem auf den wesentlich höher bezuschussten Kunstrasenplatz für den benachbarten TUS und die vielen Eigenleistungen des TCI in den vergangenen Jahren. Angelika Bauser-Eckstein (Bündnis 90/Die Grünen) erfuhr auf Nachfrage, dass der TCI für das Grundstück in den Forstwiesen einen Erbpachtvertrag mit der Gemeinde habe und keine Gebühren zahle. Dieser Vertrag regle aber auch, so der Kämmerer, dass der Verein den Unterhalt zu tragen habe. Margot Rauber schlug vor, sich vor Ort selbst einen Eindruck zu verschaffen und erinnerte an die Gemeinnützigkeit des Vereins, der aktive Jugendarbeit betreibe.
Wie auch immer die Entscheidung in den kommenden Wochen aussehen wird: Im Gemeindehaushalt sind keine Mittel eingestellt. Da aber, so Kämmerer Herrmann, ein Nachtragshaushalt sehr wahrscheinlich ist, könnten sie dann zu bewilligenden Mittel eingestellt werden.
