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Hagnau Samstag Riesenparty, Sonntag Familienfest: Hagnauer Weinfest begeistert die Massen

Das Hagnauer Weinfest hat sich wieder als Besuchermagnet bewiesen. Dabei waren keine Zwischenfälle zu beklagen. Zum fünften Mal wurde das Fest nach neuem Konzept veranstaltet.

Bereits zum fünften Mal fand das Hagnauer Weinfest in seiner neuen Form statt und war ein voller Erfolg. Das frühere „Torkelfest“ hatte immer mehr Probleme mit gewaltbereiten Besuchern bekommen. „Das neue Konzept setzt stark auf die Zusammenarbeit mit der Polizei und der Security-Mannschaft. Schon im Vorfeld werden mögliche Probleme besprochen. So haben wir in diesem Jahr überhaupt keine Zwischenfälle gehabt“, freute sich Philipp Gotterbarm, der Vorsitzende der ausrichtenden „Musikkapelle Hagnau“. Für die Musiker ist das Fest die größte Einnahmequelle des Jahres, ohne die sie die hohen Kosten für Uniformen, Instrumente und vor allem Jugendarbeit nicht stemmen könnten.

„Ich schätze, dass gestern rund zweitausend Leute hier waren“, sagte Gotterbarm am Sonntag. „Heute sind es natürlich weniger.“ Samstags kommen Besucher teilweise von weit aus dem Hinterland. „Viele sind sogar von der Schwäbischen Alb hier. Aus Balingen ist zum Beispiel immer eine große Gruppe da.“ Die bringen die Hagnauer Musiker ordentlich zum Schwitzen: Alle Getränke und Speisen werden von ihnen selbst organisiert. Ohne Hilfe von Mitgliedern anderer Vereine und die nahen Einrichtungen des Winzervereins wäre das kaum zu schaffen. Der Charakter des Weinfestes ist an den zwei Tagen völlig verschieden: Der Samstag ist eine Riesenparty, zu der Einheimische und Gäste gleichermaßen kommen, um die Stimmung rund um den alten Torkel zu genießen. Das Publikum ist durchschnittlich eher jung und kommt häufig in größeren Gruppen. Das gesamte Areal rund um Torkel, Minigolfplatz und Osthafen ist als Festgelände abgesperrt und wird von den Besuchern genutzt, die nicht nur auf den Bänken, sondern auch auf dem Rasen und der Ufermauer sitzen.

Sonntags geht es gemütlicher zu. Viele Familien mit kleinen Kindern, ältere Hagnauer, denen es samstags zu betriebsam ist, auch Bürgermeister Simon Blümcke und einige Gemeinderäte nutzten das schöne Wetter, um bei einem Viertele ihr Mittagessen zu genießen oder nachmittags Kaffee und Kuchen zu verzehren. Mittags eröffnete Bodenseeweinprinzessin Teresa Matzat das Fest offiziell.

Das verbindende Motto beider Tage lautet „Blasmusik am See“. Dazu hatten die Hagnauer diesmal die befreundeten Kapellen aus Bergatreute, Aach-Linz und Kressbronn eingeladen, die den Großteil der musikalischen Unterhaltung besorgten. Die „Reit im Winkler Musikanten“ spielten alte und neue Schlager und der Fanfarenzug Hagnau unterhielt die Besucher am Sonntag zwischen den Auftritten der Kapellen aus Aach-Linz und Kressbronn.

Die Hagnauer lobten vor allem die Organisation des Weinfests. „Dass es bei so einem Fest laut zugeht, ist klar. Aber diesmal blieb alles ganz friedlich“, zeigte sich eine Anwohnerin erleichtert. Und Besucherin Luzia Brändle ergänzte: „Das Fest hat eine lange Tradition und gehört einfach zu Hagnau.“

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