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Friedrichshafen Gräben zuschütten

19.02.2013
Friedrichshafen -  Es ist schade, dass es Streit gibt um die Ablösesumme für die Stellplätze. 1,655 Millionen Euro sind viel Geld für eine private Universität, die sich allein durch Spendengelder und Studiengebühren finanziert, allemal.

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Andererseits muss jeder, der in Friedrichshafen baut, Autostellplätze bereitstellen. Daher müssen auch am Fallenbrunnen Parkmöglichkeiten geschaffen werden – der Schotterparkplatz ist keine Dauerlösung (und war als solche nie vorgesehen). Nur auf wessen Kosten sollen die gebaut werden?

Der Technische Ausschuss wäre gut beraten, das Thema erst einmal von der Tagesordnung zu nehmen, bis alle Seiten miteinander die Gespräche geführt haben, die sie sich derzeit gegenseitig versprechen. Es wäre dringend angebracht, dass sich Universität, Stadtverwaltung und Studenten endlich an einen Tisch setzen und die Probleme besprechen, die es offenbar rund um das Thema Fallenbrunnen gibt. Die Zeppelin-Universität will hier weiter expandieren. Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass es den Verantwortlichen gut gelingt, Dozenten und Studierende zu uns nach Friedrichshafen zu holen. Da wäre es wirklich sehr schade, wenn nun tiefe Gräben zwischen der Stadtverwaltung und der Uni entstehen, die nicht so leicht wieder zuzuschütten sind. Und das alles, bevor der Neubau des Campus-Geländes überhaupt begonnen hat.

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