Friedrichshafen Generalprobe für eine Seegfrörne
Einige Häfen und Seezuflüsse sind zugefroren, die Katamarane stehen still und um viele Landungsstege hat sich Eis gebildet.
So kalt wie in den vergangenen Wochen sei es seit Jahrzehnten nicht mehr gewesen, sagen viele Leute und die Älteren denken auch an die letzte Seegfrörne im Februar und März 1963 zurück. Fünf Wochen lang war der See eine eisige „Landfläche“. Solch ein Naturschauspiel ereignet sich alle 60 bis 70 Jahre.
Dieses Jahr wird es aber nichts mehr. Eine Seegfrörne braucht einen kühlen Sommer, anhaltende Ostwinde und durchgänge Kälte in Herbst und Winter. Letzteres passt nur mit der momentan klirrenden Kälte. Bei der Generalprobe ist damit genügend schief gelaufen und der erfolgreichen Premiere steht nichts mehr im Weg. Vielleicht macht die Seegfrörne schon den nächsten Winter zu ihrer ersten Spielsaison in diesem Jahrtausend. Bühne frei und Vorhang auf!
