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Friedrichshafen „e2rad“-Tour geht vom Bodensee ans Meer

Die diesjährige „e2rad“-Tour geht mit dem E-Bike in acht Tagen von Friedrichshafen durch sieben Länder bis nach Frankreich. Sieben Studenten, ein Professor, ein Dozent und acht Freiwillige radeln mit.

Es ist nun schon die fünfte Radtour, die Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Campus Friedrichshafen, organisieren. Die angehenden Wirtschaftsingenieure sind in der Projektgruppe „e2rad“, die sich Jahr für Jahr das Ziel setzt, Elektromobilität bekannter zu machen, aber auch wissenschaftlich zu erforschen.

Nachdem es im letzten Jahr quer durch die Republik bis nach Berlin ging, haben sich die Studenten in diesem Jahr das Motto „Vom See zum Meer – in acht Tagen durch sieben Länder“ gegeben. Rund 800 Kilometer wollen sie vom 24. April an auf Pedelecs zurücklegen. Von Friedrichshafen aus soll es über Chur, Disentis, Cannobio, Genua und Imperia bis an die französische Küste nach La Turbie gehen. Durchquert werden dabei Deutschland, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Italien, Monaco und Frankreich. Täglich stehen anspruchsvolle Etappen von bis zu 130 Kilometern und bis zu 1000 Höhenmetern an. In Friedrichshafens Partnerstadt Imperia haben die Studenten ein Treffen mit dem Bürgermeister geplant, das allerdings derzeit noch nicht sicher ist, weil die definitive Zusage fehlt.

„Wir freuen uns schon sehr auf die Tour“, sagt Kevin Ramm, der in der studentischen Projektgruppe für die Pressearbeit zuständig ist. Monatelang tüftelten die angehenden Wirtschaftsingenieure der Projektgruppe an der Route, buchten Hotels oder suchten Sponsoren für das Projekt. Die Studenten hoffen, dass sie in diesem Jahr besseres Wetter als ihre Vorgänger haben, die sich bei viel Regen und kühlen Temperaturen bis nach Berlin quälten.

Wie auch in den vergangenen Jahren ist der SÜDKURIER Medienpartner der ungewöhnlichen Radtour. Mit dabei sind neben den sieben Studenten der Projektgruppe auch acht externe Teilnehmer, die zum Großteil auf einem E-Bike mitradeln. Auch Studiengangsleiter Jürgen Brath und Dozent Michael Mayer fahren mit.

In diesem Jahr soll auch wieder eine wissenschaftliche Studie erstellt werden. „Wir wollen herausfinden, wie viel Leistung ein Pedelec genau braucht“, erklärt Kevin Ramm. „Dabei wird nicht nur die Leistung des Motors gemessen, sondern auch die des Fahrers“, erklärt er weiter. Dieselben Messungen werden auch an einem Fahrer eines „normalen“ Fahrrads durchgeführt, damit die Studenten Vergleichswerte erhalten. „Am Ende können wir so berechnen, wie viel Kraft aufgebracht werden muss, wenn man mit einem Pedelec oder einem normalen Fahrrad unterwegs ist“, erklärt Kevin Ramm. In diesem Jahr haben die DHBW-Studenten Friedrich Herzog von Württemberg für ihr Projekt gewinnen können. Er ist Sponsor und stellt das Schlossgelände in Friedrichshafen für die feierliche Verabschiedung der Radler zur Verfügung.

 

Die „e2rad“-Tour

18 Teilnehmer wollen von Freitag, 24. April, bis Freitag, 1. Mai von Friedrichshafen bis nach Frankreich fahren. Die Gesamtstrecke beträgt rund 800 Kilometer, dabei wollen die Radler insgesamt 4000 Höhenmeter überwinden. Sechs Teilnehmer fahren mit normalen Rädern, alle anderen mit Pedelecs.

Der Start der Tour wird am Freitag, 24. April, gefeiert. Alle Partner, Unterstützer und Freunde des „e2rad“-Teams sind eingeladen, zwischen 8 und 9 Uhr zur Vinothek am Schloss Friedrichshafen (Schlossstraße 1) zu kommen.

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