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Friedrichshafen Zukunftsvision Wissenszentrum Martinsberg

10.11.2011


Weingarten – „Die Wissensvermittlung muss offener werden“, sagte Professor Thomas Spägele, Rektor der Hochschule Ravensburg-Weingarten, gestern in Weingarten. Spägele sprach von der gemeinsamen Vision der Hochschule, der Pädagogischen Hochschule Weingarten und der Dualen Hochschule Ravensburg, auf dem Martinsberg ein Wissenszentrum zu schaffen.

Es soll für alle Bürger offen stehen, Begeisterung für das „Abenteuer Wissen“ wecken und Wissenschaft erfahrbar machen.

Es ist das erste gemeinschaftliche Projekt der drei regionalen Hochschulen mit ihren insgesamt 9000 Studierenden. „Jede Hochschule bringt ihre Stärken mit ein“, betonte Professor Karl Heiz Hänssler, Rektor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Ravensburg. Allein schon deswegen sei die Vision Wissenszentrum im Wettbewerb der Regionen von großer kultur- und regionalpolitischer Bedeutung.

Die Federführung des vor rund zwei Jahren begonnen Projekts liegt bei Professorin Theresia Simon von der Hochschule Ravensburg-Weingarten. „Das Wissenszentrum soll Symbol einer lebendigen Bildungs- und Innovationskultur werden“, sagte sie. Auch Externe, darunter Vertreter des Fraunhofer Instituts, seien in die Projektsteuerung mit einbezogen.

Studierende der DHBW erarbeiteten ein Raumdesign mit visionären Kommunikations- und Raumkonzepten. Den pädagogischen Ansatz mit einladenden Bildungsangeboten sowie selbst gestalteten Bildungswegen steuerte die Pädagogische Hochschule bei. Erklärtes Ziel sei es, den Austausch von Wissen über die Generationen und Bildungsstufen hinweg zu fördern, betonte PH-Professor Werner Knapp. Unter Einbeziehung der vorhandenen Gebäudekomplexe auf dem Martinsberg könnte ein neuer entstehen – mit Bibliothek, audio-visuellem Medienzentrum, Lern- und Diskussionsräumen, naturwissenschaftlich-technischen Laboratorien, Veranstaltungs- und Seminarräumen, aber auch mit kreativem Außen- und Eingangsbereich sowie gastronomischen Angeboten. Damit die Vision irgendwann auch Wirklichkeit werden kann, geht es jetzt an die Erschließung finanzieller Mittel.

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