Mehr als 30 Azubis haben ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss bei ZF gefeiert. Einige von ihnen erhielten Preise und Belobungen.
Bei ZF haben 32 junge Leute den Abschluss ihrer Ausbildung gefeiert. Sie werden unbefristet übernommen, teilt ZF mit.
Wolfram Scheibe, Ressortleiter Produktion in der Division Nutzfahrzeugtechnik, freute sich über den Notendurchschnitt: „16 Auslerner haben einen besseren Notenschnitt als 3 und zwölf besser als Note 2. Damit haben Sie bewiesen, dass sie sich wirklich engagiert haben.“ 24 der Jungfachkräfte werden künftig in der Produktion der Division Nutzfahrzeugtechnik arbeiten.
Von den 32 Jungfachkräften auf der Feier sind zwei Kaufleute für Bürokommunikation mit Zusatzqualifikation Fremdsprachenassistentin, vier Industriekaufleute mit der Zusatzqualifikation Wirtschaftsmanagement, acht Mechatroniker, fünf Industriemechaniker, sieben Zerspanungstechniker und sechs Industrieelektroniker. Die Kaufleute für Bürokommunikation Natascha Harbalik und Corinna Reichle freuen sich jeweils über Schulbelobungen und den ersten Preis beim Bundesfremdsprachenwettbewerb. Ebenso die Industriekauffrauen Andrea Rau und Michaela Delle, die beide zusätzlich noch einen Preis der Industrie- und Handelskammer (IHK) für ihre sehr guten Leistungen erhielten. Einen IHK-Preis holte sich auch Tobias Bucher als Industriekaufmann.
Den ersten IHK-Preis überhaupt für einen Auslerner bei den Mechatronikern bekam Manuel Noack. „Das kann Ihnen keiner mehr nehmen“, sagte ZF-Ausbildungsleiter Thomas Nerz anerkennend. Diesen Ausbildungszweig bietet ZF erst seit fünf Jahren an. Außerdem erhält Manuel Noack einen Schulpreis. Noacks Ausbildungsgang-Kollegen Claudius Häusler und Julian Litz erhielten Schulbelobungen, ebenso wie die Industrieelektroniker Philipp Pfeffer, Philipp Pfleghar, Ulrich Siebenhaller und Manuel Sutter. Löffler, Scheibe und Ilhan Erdönmez, Vertreter des Betriebsrats, erinnerten die jungen Leute bei aller Freude jedoch daran, dass dies voraussichtlich nicht ihre letzte Prüfung gewesen sein wird. Lebenslanges Lernen stehe ihnen aufgrund der ständig fortschreitenden Technik bevor. „Wir brauchen hochqualifiziertes Personal“, sagte Scheibe. Alle drei betonten aber auch die soziale Qualifikation, die ZF-Mitarbeiter haben müssen. „Sie ist Teil des Erfolgs von ZF“, erklärte Löffler.
Besonderer Dank galt den Partnern der Dualen Ausbildungen, der Claude-Dornier-Schule, Hugo-Eckener-Schule, der Elektronikschule Tettnang und der Gewerblichen Schule Ravensburg, deren Vertreter zur Feier gekommen waren. „Sie haben eine ereignisreiche, lehrreiche Ausbildung abgeschlossen und für Sie beginnt eine hervorragende berufliche Zukunft“, rief Schulleiterin Susanne Fastnacht von der Hugo-Eckener-Schule den Jungfachkräften zu. Durch den demografischen Wandel seien ihre Chancen bei entsprechendem Engagement so hoch wie selten zuvor. Auch betonte sie, dass beispielsweise internationale Programme ohne Partner wie ZF gar nicht möglich seien.
Einer, der eine Chance gleich beim Schopf gepackt hat, ist Mechatroniker Patrick Hohl. Er bewarb sich beim Jungfacharbeiter-Programm von ZF und geht ab 1. März zu ZF in Florence im US-Bundesstaat Kentucky. „Englisch ist ganz wichtig für die berufliche Zukunft“, meint er. „Und wann kommt man sonst schon einmal für ein Jahr in die USA“, sagt der 19-Jährige.