Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat in Berlin eine Zertifikatsurkunde an Vertreter der ZF Friedrichshafen AG verliehen. Dadurch wurde das Zertifikat für familienfreundliche Unternehmenspolitik bestätigt.
Friedrichshafen – Der ZF-Standort Friedrichshafen zählt weiterhin zum Kreis der zertifizierten familienfreundlichen Unternehmen in Deutschland. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen übergab die Bestätigungs-Urkunde bei einem offiziellen Festakt in Berlin, teilt ZF mit. Drei Jahre nach Vergabe des Grundzertifikats überprüfte die „Beruf und Familie gGmbH“, eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, inwieweit die dort getroffenen Zielvorgaben in der Praxis umgesetzt wurden. „Die breite Öffentlichkeit honoriert ein Engagement für eine solche familienbewusste Unternehmenskultur“, betonte ZF-Projektleiterin Christine Knüppel, die die Urkunde gemeinsam mit Detlef Gagg, Leiter Arbeitsbeziehungen/Arbeitsrecht im ZF-Konzern, in Berlin entgegennahm.
Die Bestätigung der Zertifizierung zeige, dass die Vorgaben des Grundzertifikats am ZF-Standort Friedrichshafen in den vergangenen drei Jahren mit Leben gefüllt und realisiert wurden. Dazu gehört zum Beispiel der Ausbau von Ganztagesplätzen in Kinderkrippen sowie von Betreuungsangeboten in Schulferien. Zudem wurden Netzwerktreffen für Mitarbeiter in Elternzeit organisiert. Übers Internet haben diese Zugang zu einer fest installierten ZF-Intranetseite, die nicht nur den Kontakt zum Netzwerk sichert, sondern auch rund um das Thema „Beruf und Familie“ informiert.
„Familienfreundlichkeit bleibt trotz der Krise ein wichtiges Thema für die Unternehmen. Nie zuvor waren es so viele Unternehmen und Institutionen, die wir mit einem Zertifikat auszeichnen konnten“, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei der Verleihung der Urkunde. „Den Unternehmen entstehen durch eine familienbewusste Personalpolitik handfeste betriebswirtschaftliche Vorteile“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dagmar Wöhrl, mit Verweis auf eine im Auftrag der Beruf und Familie gGmbH erstellte Studie. Pluspunkte für die erneute Zertifizierung von ZF waren laut Jury die professionelle Projektstruktur und der Umgang mit dem Thema Pflege. Künftig sollen Mitarbeiter mit betreuungs- und pflegebedürftigen Angehörigen unterstützt werden, etwa durch Erstellen eines Notfallplans bei einer akuten Pflegesituation. Darüber hinaus sollen die Arbeitszeitregelungen weiter flexibilisiert und Lebensarbeitszeitkonten eingeführt werden, um mehr Spielraum für die unterschiedlichen Lebensphasen mit ihren jeweiligen Anforderungen zu eröffnen.