Friedrichshafen
Wenn das Leben viel zu früh beginnt: Besuch auf der Frühgeborenen-Station
Friedrichshafen -
Ein Besuch auf der Frühgeborenen-Station in Friedrichshafen, wo die Kinder individuell und liebevoll betreut werden. Die Stimmung schwankt hier Tag für Tag zwischen Hoffen und Bangen.
Der kleine Leon wurde sieben Wochen zu früh geboren und wog 1720 Gramm. Im Brutkasten werden seine Atmung, Temperatur und Herztöne ständig überwacht.
Bild: Mommsen
Auf dem Überwachungsmonitor können Ärzte und Schwestern auf einen Blick sehen, wie es ihren Schützlingen geht.
Schwester Franziska mit dem kleinen Sebastian. Die 22-Jährige arbeitet schon seit zwei Jahren auf der Frühchen-Station.
In den Inkubatoren herrschen ähnliche Bedingungen wie im Mutterleib.
Aber am Ende die grösste Freude.Uns ging es genau so-wir haben nur noch gebetet,dass unsere Kleine es schafft-denn auch sie kam im 6.Monat zu früh.Es ist zwar schon jetzt 36 Jahre her,doch auch damals wurde alles getan um unsere Tochter durch zu bekommen.Leider bekam unsere Kleine Sauerstoff verabreicht was man zur damaligen Zeit noch nicht richtig dosieren konnte-da die Lunge nicht ausgereift war.Dadurch löste sich die Netzhaut ab und die Folge war Erblindung.Heute nach all den Höhen und Tiefen haben wir ansonsten eine Gesunde Tochter,die ihr Leben glücklich meistert und doch zufrieden ist trotz ihrer Blindheit.Allen Eltern,besonders der Mama Heike Vass alles erdenklich Gute.Glauben sie-es kommt eine herrliche Zeit auf sie zu,denn gerade die Frühchen werden Ihnen viel Liebe und viel Glück bescheren in jeder Hinsicht auch immer.Viel Gück. wi.vö.Hamburg