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Friedrichshafen Warum das Klinikum Gewinn macht

17.08.2012
Friedrichshafen -  Die Bilanzzahlen vieler (kommunaler) Kliniken im Südwesten sprechen Bände. Die Oberschwabenklinik Ravensburg musste für das Geschäftsjahr 2011 ein Minus von 8 Millionen Euro ausweisen, die Kliniken im Landkreis Biberach GmbH gar 9,5 Millionen Euro, um zwei Beispiele zu nennen.
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    Die halbe Wahrheit
    Von Norbert Reinhold (1 Beiträge) am 23.08.2012 22:19
    Herr Weindel weißt in diesem Artikel konkret darauf hin, dassauf die Auslagerung von Funktionsbereichen im Klinikum Friedrichshafen verzichtet wurde. Er tut dies zu Recht mit Stolz und auch wohl deshalb, weil es eine populäre Aussage ist.

    Was er dabei verschweigt ist jedoch die simple Tatsache, dass die Verträge zur Auslagerung eines der von Ihm als 'Kernkompetenz' eines Krankenhauses bezeichneten Bereiches - des Labors - meinen Informationen nach bereits so gut wie beschlossene Sache ist.

    Was er ebenfalls verschweigt ist die simple Tatsache, dass die neuen Verträge der Laborangestellten deutlich unter den von Herrn Weindel gelobten Tarif liegen.

    Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Warum werden nach außen Fakten als Erfolg gefeiert und intern an der Demontage genau dieser Dinge gearbeitet?

    Die Angestellten des Klinikums verhalten sich unter hohem persönlichen Einsatz loyal gegenüber der Geschäftsführung. Leider wird hier Loyalität anscheinend als Einbahnstraße gesehen.
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    Ein Faktor fehlt hier
    Von Wolfgang Wagner (1 Beiträge) am 18.08.2012 17:58
    Unter anderem wird aber auch dadurch Geld gespart, indem man offene Stellen über einen längeren Zeitraum nicht besetzt. An Personal wird gespart, was aber letztlich zu einer Verschlechterung der Patientenversorgung führt. Das sollte nicht vergessen werden.
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