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23.01.2012  |  0 Kommentare

Friedrichshafen Von winzig klein bis lebensgroß

Friedrichshafen -  Spielzeug-, Tausch- und Sammlerbörse in der alten Festhallein Friedrichshafen mit über 60 Ausstellern

Eisenbahnen, Zubehör und Häuser in allen Variationen: Franz und Max Keller aus Erkheim (v.l.) sind seit zehn Jahren mit dabei in der Turn- und Festhalle in Friedrichshafen.  Bild: Föhr



Gerhard und Gisela Kriebel aus Ulm in Senden haben eine große Leidenschaft. Püppchen in allen Variationen und in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen sind das Hobby der Eheleute. Weit hergekommen und genauso fanatisch sind die beiden Brüder Franz und Max Keller aus Erkheim. „Mein großes Hobby sind die Kirchenreparaturen“, sagt Max Keller. Geradezu faszinierend ist neben Puppenreparaturen und Spielsachenzubehör das Hobby von Ursula Miggler aus Donaueschingen. „Gukkis“ heißt der Name des Plastikteils, das ungefähr so aussieht wie ein Mini-Fernsehen in der Größe einer süßen Praline. „Ich liebe diese Gukkis, irgendwie klein und schnuckelig und ich habe auch einige davon im Sortiment“, so die Frau in Donaueschingen. Alle haben ihre Leidenschaften. Einmal im Jahr, im Januar, ist es an der Zeit, sich bei der großen Modelleisenbahn-, Modellauto- und Puppen- und historischen Spielzeugbörse in der Turn- und Festhalle in der Scheffelstraße in Friedrichshafen zu zeigen.

Über 60 Aussteller quer durch Baden-Württemberg und auch aus der Schweiz sind am vergangenen Samstag zur Spielzeugbörse gekommen. Von der kleinsten Modellbahnfigur bis hin zur lebensgroße Puppe ist einfach alles dabei. „Heute werden wir wieder verschiedene Sammel- und Spielobjekte und auch Zubehöre zum Kauf anbieten“, so der neue Modelbauverein-Leiter der Börse, Christian Hofsäss. Jedes Sammelobjekt ist ein Unikat oder stammt aus vergangenen Zeiten. Die preisliche Spannbreite pro Stück reicht von einem bis hin zu 2000 Euro.

Aussteller Anton Streit hat dieses teure Sammelobjekt. Für ihn ist es, wie er sagt, neben der Ehefrau Angelika, „die ganz große Liebe“ des Lebens. „Meine Lokomotive ist mein Schmuckstück“, so Anton Streit und er putzt und poliert daran auf „Teufel komm raus“. Seit drei Jahren ist er im Team in der Spielbörse im Hafen. „Meine Lokomotive ist mein Ausstellungsstück. Niemals im Leben würde ich meine Lokomotive verkaufen“, so der lustige Aussteller. „Außer bei einer Million Euro vielleicht“, setzt Anton Streit schmunzelnd hinzu.

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