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Bei der Anlegestelle der Fähre haben Friedrichshafener Zollbeamte eine Damenuhr entdeckt, die bereits 2006 nach Deutschland eingeschmuggelt wurde. In diesem Fall wurden rund 1000 Euro Einfuhrabgaben hinterzogen.

Friedrichshafener Zollbeamte fanden am Freitag an der Anlegestelle Friedrichshafen-Fähre bei einem Ehepaar aus Württemberg eine hochwertige Damenarmbanduhr, die bereits 2006 nach Deutschland geschmuggelt wurde. Dies berichtet das Hauptzollamt Ulm eben. Auf die 5600 Euro teure Uhr angesprochen, gab die Dame an, dass diese in Vaduz repariert worden sei. Das Paar war sich auch einig, die Uhr bei der Einfuhr im Jahr 2006 ordnungsgemäß beim Zoll angegeben zu haben. Als Nachweis über die Versteuerung baten die Beamten um nachträgliche Übersendung der Belege. Diese Belege konnte das Ehepaar aber nicht vorlegen. Stattdessen übersandten sie die Kaufrechnung, aus der hervorgeht, dass die Uhr Ende 2006 unversteuert per Post nach Deutschland geschickt wurde.

Der hinterzogene Einfuhrabgabenbetrag beläuft sich auf rund 1000 Euro, berichtet das Hauptzollamt Ulm weiter. Gegen die Eheleute wurde ein Strafverfahren durch das Hauptzollamt Ulm eingeleitet.

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