„War schon jemand in der Khao San Road?“ Etliche Finger gehen nach oben. „Und, war's einigermaßen realistisch?“ Wohlwollendes Kopfnicken im Kinosaal des Studio 17. Jetzt huscht ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht von Stefan Blank. Entspannt war es auch schon während der vergangenen guten Stunde. Im durchgängig flotten, unbeschwerten, zu seinem Schreibstil passenden Rhythmus aus seinem Buch „Same Same – Notizen aus der Khao San Road“ vorzutragen und damit das Interesse des Zuhörers zu wecken, mehr über jene 400 Meter lange Straße zu erfahren, die für Rucksack-Reisende, Globetrotter, Hippies und deren Enkel die gleiche Faszination ausübt wie Arenal für Neckermänner und -frauen – das ist Stefan Blank glänzend gelungen.
„Same Same – but different.“ Schon das originale T-Shirt, das der Autor trägt, lässt noch vor der ersten gesprochenen Silbe aufhorchen und die Phantasie gedankliche Sprünge machen. Die Technik spielt einen Streich. Das Mikro funktioniert nicht. „Dann improvisieren wir halt“, sagt Blank gelassen. „Das passt gut zur Khao San Road.“
