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Friedrichshafen So wird über die Moleturm-Springer diskutiert

18.07.2012
Friedrichshafen -  Irrsinn oder doch nicht so schlimm? In einer Umfrage haben Leser die Möglichkeit, ihre Meinung über die im Artikel „Der lebensgefährliche Nervenkitzel“ beschriebenen Moleturm-Springer zu äußern. Bis Mittwochabend stimmten mehr als 200 Leser ab, wobei für rund 60 Prozent feststeht: „Das ist doch Irrsinn“.

Dieses Video wurde von »PhillipPappnase« ins Internet gestellt. Aus etwa 15 Metern Höhe springt er zusammen mit einer zweiten Person ab. »Ab ins Wasser, mal wieder...« ist sein Kommentar zum freien Fall. Ungefähr zwei Sekunden lang sind die Turmspringer im freien Fall.  Bild: Screenshots/www.youtube.com

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Jugendliche springen vom Moleturm in Friedrichshafen. Sie brüsten sich im Internet und stellen ihre Videos auf Internet-Plattformen wie Youtube. Von dem absoluten „Adrenalin-Kick“, „supergeilen Gefühlen“ und „Respekt“ ist in Kommentaren der User die Rede, nur wenige kritische Stimmen kommen aus der Internet-Gemeinde. "Alles in allem ist das Ganze wirklich sehr gefährlich, sogar lebensgefährlich“, warnt jedoch Dietmar Issler, Leiter der Wasserschutzpolizei in Friedrichshafen. Und genau dieser Aspekt spielt eine wichtige Rolle in der Diskussion auf SÜDKURIER Online.

Während Justus Scott seinem Kommentar zufolge noch einen Salto gemacht hätte und Markus Wellheimer vorschlägt, "den Kids doch Ihren Spaß zu lassen", auch wenn es mal gefährlicher wird, steht für Jurek Schmitz klar die Gefahr im Mittelpunkt.

Was aber tun? Natürlich sind die lebensgefährlichen Sprünge verboten. Der Artikel wird auch auf der Facebook-Seite der SÜDKURIER-Redaktion Friedrichshafen diskutiert. „Wieso verbieten?“, fragt hier Martin Hillebrand. „Wer ein Verbot aufstellt, sollte das auch effektiv kontrollieren und entsprechend sanktionieren. Ansonsten macht man sich lächerlich!“ Er weist auf das Alkohol-, Glasflaschen- und Fahrradverbot an der östlichen Uferstraße in Friedrichshafen hin. Hierzu hatte Hans-Jörg Schraitle, Leiter des Amtes für Bürgerservice, Sicherheit und Umwelt, jüngst in einem Interview erklärt, warum es dort Kontrollen, aber keine Strafen gibt.

“Diejenigen wissen, dass es lebensgefährlich ist, tun es aber trotzdem“, kommentiert Facebook-Userin Nadine Reiß. „Selbst schuld, wenn was passiert. „Es gibt halt immer wieder Idioten, denen ihr Leben nichts wert ist“, schreibt Susi Koppri.

Was halten Sie von den Moleturm-Springern? Stimmen Sie ab!

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