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Seehasenfest

Friedrichshafen

Friedrichshafen Seehasenfest läuft nicht völlig rund

24.11.2011
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Friedrichshafen – Harald Dämpfle, Sprecher der Häfler Musikzüge, hatte die Vertreter des Seehasen-Fanfarenzug (SFZ), des Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ), des Seehasen-Spielmannzug (SSZ), der Bürgergarde und des Fanfarenzug Kluftern zur Jahresabschlusssitzung eingeladen. Großes Thema war das Seehasenfest, das von den Musikern insgesamt positiv bewertet wurde.

Jedoch hatten die Musiker auch einige Kritikpunkte, die von Dämpfle geklärt werden sollten. Großes Sorgenkind der Musikzüge ist der Fanfarenzug Kluftern (FZK). Durch dessen Absage für das Seehaseneinholen musste wieder der Fanfarenzug Graf Zeppelin einspringen. „Man tut dies zwar gerne“, betonte Christian Hauser vom FGZ, „aber vornehmlich sollte natürlich das Ziel sein, dass der Fanfarenzug Kluftern wieder in gewohnter Manier die auftretenden Musikzüge unterstützt.“ Man beschloss gemeinsam, dass die Musikzüge rechtzeitig und verbindlich beim Sprecher der Musikzüge für das Seehasenfest ab- oder zusagen müssen. Der Weg über das Präsidium sei der falsche, da die Planung bei Dämpfle liegt. Dies möchte Dämpfle auch mit dem Seehasenpräsidium so besprechen. Philipp Pfeifer (SFZ), der beim vergangenen Seehasenfest die musikalische Gesamtleitung hatte, regte an, sich Gedanken über eine veränderte Aufstellung beim Antrommeln am Seehasen-Donnerstag zu machen. Das Zusammenspiel der Musikzüge werde durch die jetzige Aufstellung jedes Jahr zu einem Problem. Hier bekam Dämpfle den Auftrag mit dem Festausschuss zu prüfen, ob sich eine bessere Möglichkeit ergibt. Der SSZ beklagte sich, dass sie beim Antrommeln des Rummels nicht wie abgesprochen von der Marktleiterin begeleitet wurden. Stefan Richter (SSZ) betonte zwar, dass der Spielmannszug dies durchaus auch alleine bewerkstelligen kann, man aber unnötig Zeit vertrödelt hat mit dem vergeblichen Warten auf die Marktleiterin.

Der Umzug beim Einholen des Seehasen am Samstag habe, auch dank des DLRG, sehr gut geklappt. Etwas was schwer im Magen liegt den Musiker hingegen der Beginn des Sonntagskonzerts der Musikzüge. Erschien die Verlegung von 10 Uhr auf 10.30Uhr aufgrund des Gottesdienstes am Klangschiff auf den ersten Blick positiv, stellt sich diese Veränderung nun als Bumerang heraus. Durch den späteren Beginn bleibe vor allem den Spielern des Seehasen-Fanfarenzugs nach dem Konzert sehr wenig Zeit. Da die „Roten“ den Festzug traditionell eröffnen, das Konzert aber meist erst nach 12 Uhr endet, sollte hier eine einvernehmliche Lösung gesucht werden. Harald Dämpfle beschloss die Sitzung mit einem dicken Aufgabenheft und versprach die Anregungen und Wünsche mit den verantwortlichen Stellen abzuklären.

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