Vor 80 Jahren, am 26. August 1930, erreichten Wolfgang von Gronau mit dem Dornier Wal D-1422 und seine Besatzung nach dem ersten Transatlantikflug in Ost-West-Richtung mit Stopps in Grönland, Island und Kanada, New York und wurde von der Bevölkerung begeistert empfangen. Für das Dornier-Museum Grund genug, den Pionierflug in einer Sonderausstellung zu thematisieren.
Museumsdirektor Berthold Porath zitierte in seiner Begrüßung einen Ausspruch Claude Dorniers: „Der Wal hat Dornier gemacht und uns von einem Versuchsunternehmen zum internationalen Flugzeugbauer werden lassen“. Der Wal gehöre zu den bedeutendsten Entwicklungen Dorniers nach dem ersten Weltkrieg, stellte Porath fest. Das Ganzmetallflugboot, das 1922 den Erstflug absolvierte und es in den folgenden 15 Jahren auf eine Gesamtstückzahl von 264 Flugbooten gebracht habe, habe sich als äußerst robustes und hochseefähiges Wasserflugzeug erwiesen. „Dank dieser Eigenschaften konnten mit den Flugbooten des Typs ‚Wal' in den 1920er Jahren viele Strecken für den Luftverkehr erschlossen werden. Der ‚Wal'erlangte als Postflugzeug der Lufthansa weltweite Anerkennung“, sagte Porath.

„Zweite Hälfte war katastrophal“
Lars Menck als Chef-Einheizer
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