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Friedrichshafen Riesenaufwand für Angela Merkel

21.02.2011
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Friedrichshafen (wex) Ein für die Stadt Friedrichshafen riesiger Organisations- und Sicherheitsaufwand wird zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch, 23. Februar, getrieben.

Die Kanzlerin kommt, wie bereits bekannt, von 16 bis 17 Uhr zum T-City-Tag im Zeppelin-Hangar. Zuvor besucht sie Astrium und ZF. Bei allen Terminen gibt es strenge Sicherheitsvorkehrungen, die aber Großteils weitgehend unbemerkt im Hintergrund ablaufen sollen.

In der Stadt selbst werde es wenig Behinderungen durch den Besuch geben, höchstens kurze, vorübergehende Sperrungen, wenn der Konvoi von Merkel und Ministerpräsident Stefan Mappus durch die Stadt fährt, meinte Harald Reiners von der Pressestelle der Polizeidirektion Friedrichshafen auf Nachfrage. Über die Zahl der eingesetzten Polizisten wollte er keine Angaben machen. Die Beamten der Polizeidirektion werden aber durch Bereitschaftspolizei aus Biberach ergänzt. Dazu kommt der Personenschutz für Merkel, Mappus und Telekom-Chef René Obermann und nicht zuletzt auch der Veranstaltungsschutz der Telekom.

Am Veranstaltungsort bedeutet dies, es dürfen nur 1800 Personen in den Zeppelin-Hangar – dann ist Schluss. Frühzeitiges Kommen ist also angesagt. Aber es wird zwei Ausweichmöglichkeiten mit Live-Übertragungen geben, zum einem im Zeppelin-Hangar-Restaurant für rund 150 Besucher und in der großen Rothaushalle in der Messe Friedrichshafen. Wer kann, sollte sowieso mit dem Bus zur Veranstaltung fahren, die um 11 Uhr beginnt. Es gibt einen kostenlosen Shuttle-Service ab 10.30 Uhr vom Stadt- und vom Hafenbahnhof aus. Wer in den Hangar kommt, muss durch Kontrollen im Eingangsbereich. Jacken und Taschen müssen an der Garderobe abgegeben werden, teilte Horst Jilg, Teamleiter Veranstaltungsschutz bei der Deutschen Telekom mit.

Der Andrang beim T-City-Tag wird noch verstärkt werden durch eine Demonstration von Verdi. Rund 1700 Gewerkschafter, angereist mit insgesamt 35 Bussen aus ganz Baden-Württemberg, werden im Zusammenhang mit der gescheiterten Tarifrunde zwischen Verdi und Telekom für mehr Lohn und gegen den Personalabbau durch Zusammenlegung von Standorten demonstrieren, berichtete Karl-Heinz Wahl, Organisator und Landesfachbereichssekretär von Verdi in Ravensburg. „Sieben Schwaben“ werden dabei mit Hellebarden ein „T“ vor sich hertreiben, während ein kleiner Zeppelin über ihnen schwebt. Die Demonstration wird von der Stadt genehmigt werden, sagt die städtische Pressesprecherin Andrea Gärtner.

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