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Friedrichshafen Mittagessen meist zufriedenstellend

Im SÜDKURIER-Check haben wir acht verschiedene Ideen, um in Friedrichshafen Mittag zu essen, getestet. Was lohnt sich mehr? Imbiss, Bäcker oder Restaurant? Ernährungsberater Matthias Hamm aus Oberteuringen gibt Tipps für ein gesundes Mittagessen.

Stress im Alltag oder bei der Arbeit – Oft bleibt da eine entspannte Mittagspause auf der Strecke. Viele essen nur zwischendurch und bleiben dabei am Schreibtisch sitzen oder gönnen sich erst am Abend eine längere Ruhepause mit einer warmen Mahlzeit. Doch gerade ein warmes Mittagessen und eine richtige Mittagspause sind laut Matthias Hamm, Ernährungsberater aus Oberteuringen, gesünder, als Hungern, Durcharbeiten oder Dauernaschen im Büro. „Man sollte sich zum Mittagessen auf jeden Fall Zeit nehmen“, erklärt Hamm. Eine Stunde sei definitiv sehr wertvoll. Gerade Mitarbeiter in Produktionsfirmen wie ZF oder MTU vernachlässigen seiner Meinung nach ihre Mittagspause. „Denen geht es nur noch darum, wie schnell sie abends nach Hause kommen. Lieber eine kürzere Mittagspause und dafür früher Feierabend“, weiß Hamm.

Grundsätzlich fange die gesunde Ernährung schon beim Frühstück an. Nehme der Körper morgens nämlich keine Nährstoffe auf, dann sei ein gesundes Mittagessen vollkommenumsonst. „Mittags sollte darauf geachtet werden, dass neben Nährstoffen auch genügend Eiweiße gegessen werden. Hier ist es wichtig, nicht nur tierische Eiweiße, also Fleisch und Fisch, sondern auch pflanzliche Eiweiße wie etwa Nüsse und Hülsenfrüchte zu berücksichtigen“, erläutert der Ernährungsexperte. Denn Proteine verringern die „Heißhungerattacken“, die ansonsten zwei bis drei Stunden nach dem Mittagessen auftreten. Ein Leberkäsbrötchen vom Metzger habe an Nährstoffen beispielsweise nichts zu bieten und trotzdem 600 Kalorien. Der Teller sollte außerdem bunt sein, also möglichste viele verschiedene Farben aufweisen. „Es ist wichtig, dass Gemüse immer den größeren Teil des Tellers einnimmt als zum Beispiel die Nudeln oder der Reis“, sagt Hamm. Der Experte rät zudem, sich zum Essen hinzusetzen: „Stehtische verleiten dazu, die Mahlzeit herunterzuschlingen. Das ist ungesund.“

Matthias Hamm hat noch einen Tipp: Getrunken werden sollte am besten vor dem Mittagessen. Danach stört es den Magen bei der Verdauung. „Wasser ist und bleibt am Gesündesten. Aber das brauche ich wohl nicht zu sagen, das ist ja klar“, lacht der Ernährungsberater.

Im SÜDKURIER-Check haben wir nicht nur getestet, wo es in Friedrichshafen am besten schmeckt, sondern auch wie preiswert und sättigend das Mittagessen ist. Während im Supermarkt schon für zwei bis drei Euro eine Mahlzeit gekauft werden kann, muss im Restaurant rund neun Euro für ein Mittagsmenü bezahlt werden. Dafür hat ein Essen im Restaurant aber auch mehr zu bieten und ist auch nahrhafter als ein einfacher Salat aus dem Supermarkt. Hinzu kommt die Zeit, die in Ruhe am Tisch verbracht wird.

 
 

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