Friedrichshafen Mit Cowboy-Nummer auf dem Weg in die DSDS-Show

Der energiegeladene Brasilianer Dary Junio hat allen Grund, sich zu freuen. Mit einer tänzerischen Einlage und gutem Gesang hat es der 26-Jährige in Friedrichshafen in die nächste Runde der RTL-Show DSDS geschafft.

Ganz ernst scheinen es die wenigsten zu meinen, die sich auf dem Romanshorner Platz versammelt haben und auf ihren Auftritt warten. Vielmehr spielt gute Laune sowie das besonderes Erlebnis zu genießen für die meisten Teilnehmer eine Rolle. Beim offenen Casting für die Fernsehsendung "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) zeigen Kandidaten aller Altersklassen, was sie können – oder auch nicht. Dieses Jahr strahlt der Sender RTL die Musikshow zum 14. Mal aus. Zwar keine prominente Jury, aber Musikredakteure und Produzenten entscheiden auch in Friedrichshafen, wer in die nächste Runde kommt. Auf den Gewinner der Show wartet unter anderem ein Plattenvertrag.

Dary Junio ist vor seinem Auftritt kein bisschen nervös. Er sieht aus wie ein Cowboy – trägt einen passenden Hut und eine große Gürtelschnalle. "Ich will singen, nur deswegen bin ich hier", sagt der 26-jährige Brasilianer selbstbewusst.. Zuvor hat er noch nie bei einer Talentshow mitgemacht. "Brasilianische Musik ist schöne Musik, von Herzen", erklärt Junio. Er singt seit seinem zweiten Lebensjahr mit großer Freude.

Bereits einige Casting-Erfahrungen sammeln durfte Imani Reinhard aus Pfullendorf. Für die 18-Jährige ist es die dritte Teilnahme bei einer Talentshow. "Mit neun Jahren war ich beim Supertalent und mit 12 bei DSDS-Kids. Leider hat es damals nicht geklappt", erzählt Reinhardt, "Singen ist mein Traum. Ob es funktioniert, weiß ich natürlich nicht", sagt die 18-Jährige. Wenn sie die vielen Menschen sehe, sei sie schon ein wenig nervös. Während des Singens verschwinde das jedoch ganz, sagt Reinhardt. Das sehen die Zuschauer, wenn sie von außen in den Transporter blicken, in dem das Casting stattfindet. Die 18-Jährige wirkt glücklich, als sie das Lied "His eyes is on the sparrow" singt. Wie ihr Auftritt ausging, wollte sie nicht kommentieren.

Zurück zu Junio, dem brasilianischen Cowboy: Er ist einer derjenigen, die sich freuen können. "Jiha, ich bin weiter", ruft er nach seinem Auftritt temperamentvoll über das Gelände. Und selbstverständlich wird er dieses Glück mit in die nächste Runde nehmen. "Ich kann es gar nicht erwarten, weiterzumachen", freut sich der 26-jährige Sänger.

Um sich "zu blamieren" ist Thomas Müller angereist. Ein Glück, dass der 51-Jährige in Friedrichshafen wohnt. "Gaudi, Spaß und Musik, deswegen mache ich mit", erzählt Müller, "Es ist doch wichtig, lustig zu sein und sich so etwas nicht entgehen zu lassen."

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