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Friedrichshafen Kurt Eicher: „Thermenresort wird 2013 fertig gestellt“

12.12.2011
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In nichtöffentlicher Sitzung hat Thermalbad-Investor Kurt Eicher den Häfler Gemeinderat über den aktuellen Planungsstand des Bauvorhabens und das weitere Vorgehen informiert. Bis Ende März 2012 will er den vertraglich erforderlichen Finanzierungsnachweis sowie die Bankbürgschaft vorlegen. Der Baubeginn ist für den 16. April kommenden Jahres geplant. Eicher teilte am Abend mit, dass das „Thermenresort“ bis 2013 fertig sein soll.

„Kurt Eicher hat den aktuellen Projekt- und Verfahrensstand sowie das Finanzierungskonzept dem Gemeinderat vorgestellt“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Brand im öffentlichen Teil der Sitzung des Gemeinderates. Im Anschluss an die Ausführungen Eichers konnten die Gemeinderäte laut Mitteilung der Stadtverwaltung ihre Fragen stellen, wovon sie umfassend Gebrauch machten. Eicher erklärte demnach, dass er den Baubeginn für 16. April 2012 vorsehe. Den vertraglich erforderlichen Finanzierungsnachweis und die Bankbürgschaft wolle er bis spätestens 31. März 2012 vorlegen. Diese Termine sind zwischen den Vertragsparteien im notariell beurkundeten Baurealisierungsvertrag vereinbart worden.

Darüber hinaus machte Kurt Eicher laut Mitteilung das Angebot zu einer vertiefenden Erläuterung der Rohbaupläne und der Innenarchitektur. „Dieses Angebot wurde vom Gemeinderat positiv aufgegriffen“, heißt es weiter.

„Die Finanzierungsgarantie ist gemäß Rahmenvertrag erst vor Baubeginn zu erbringen“, teilte Kurt Eicher am Abend mit. Seit Sommer 2010 arbeite Aedis an der Ausführungsplanung des „anspruchsvollen Bauprojektes“. Laut der Aedis-Mitteilung wurde ein Team aus rund 30 spezialisierten Ingenieurbüros zusammengestellt. Bislang sei ein enormer Planungsaufwand von rund 4 Millionen Euro entstanden. „Laufende Optimierungen während des Planungsprozesses des multifunktionalen Thermenresorts haben zu Verzögerungen des ursprünglichen Terminplans geführt und zwischen August und November 2011 eine Abänderungseingabe erforderlich gemacht."

Die Finanzierung der weiteren Planungs- und Bauarbeiten, welche laut Mitteilung rund 42 Millionen Euro kosten werden, müsse laut Rahmenvertrag vor Baubeginn mit einer Bankbürgschaft sichergestellt werden. „Das Finanzierungskonzept wurde, wie vereinbart, Ende Mai 2011 der Stadtverwaltung übergeben“, heißt es weiter. Eine Finanzierung auf Vorrat sei wirtschaftlich nicht sinnvoll, da Liquidität mit zusätzlichem Kostenaufwand gebunden werde. Gegenteilige Rufe nach einem vorzeitigen Finanzierungsnachweis entsprächen nicht der wirtschaftlichen Realität großer Bauvorhaben. „Der Abschluss der Finanzierung ist auf gutem Weg und der Termin gemäß Baurealisierungsvertrag wird eingehalten.“

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