Friedrichshafen Klein und Groß erleben viel Spaß beim Spielen und Basteln

Im Paulinengarten im Uferpark bieten das städtische Spielehaus und das Schulmuseum anlässlich des Seehasenfestes an zehn Stationen einen "Familiengarten & Spieleabenteuer" an. Der SÜDKURIER hat sich umgehört, wie's den kleinen und großen Besuchern dort gefällt.

Nahezu auf Schritt und Tritt gibt es auf der Aktionswiese "Familiengarten & Spielabenteuer" etwas Neues zu entdecken. „Da tut man dann drei Farben nehmen und die rollen und dann tut man die Seife rubbeln und noch Wasser dazu und die zu einer Kugel rollen.“ So beschreibt die siebenjährige Nina, was sie in der Filzwerkstatt macht. Sie sitzt mit Mutter Rosi Langwald auf einer Bierbank und rollt eine grüne Filzkugel fest zwischen ihren Händen. Am Ende soll daraus ein „Anhänger für Schlüssel“ werden, erzählt Nina. Zwei Kugeln hat sie fertig. Es gefällt ihr so gut, dass sie nicht zum ersten Mal da ist: „Ich bin schon länger hier.“ Damit meint Nina, dass sie im Vorjahr auch schon die Spielwiese besucht hat. Ihre Mutter ergänzt, dass sie um 10 Uhr die Theatervorstellung "Lukas der Lokomotivführer" besucht haben. „Das war für Kinder ein bisschen langatmig, aber toll. Die Kostüme waren schön und Nina hat es auch gefallen“, erzählt Langwald. Sie lobt besonders, dass die Spielwiese sehr abwechslungsreich ist.

Der achtjährige Noah und Papa Alexander Wulle werkeln mit Laubsäge und Sperrholz. Nach Schablone wird ein Teil für einen Handspinner ausgesägt. Das Spielzeug mit Kugellager dreht sich sehr schnell und ist der Renner unter den Kindern. <em>Bild: Toni Ganter</em>
Der achtjährige Noah und Papa Alexander Wulle werkeln mit Laubsäge und Sperrholz. Nach Schablone wird ein Teil für einen Handspinner ausgesägt. Das Spielzeug mit Kugellager dreht sich sehr schnell und ist der Renner unter den Kindern. Bild: Toni Ganter | Bild: Toni Ganter
Die siebenjährige Isabel hat sich einen lachenden Mund gemalt, falls sie mal schlechte Laune haben sollte. Einfach auf die Schablone gemalt und an die Nase gesteckt – fertig.<sup></sup><em>Bild: Isabelle Reinhardt</em>
Die siebenjährige Isabel hat sich einen lachenden Mund gemalt, falls sie mal schlechte Laune haben sollte. Einfach auf die Schablone gemalt und an die Nase gesteckt – fertig.Bild: Isabelle Reinhardt | Bild: Isabelle Reinhardt

Die vierjährige Lea wickelt Gipsbinden um einen roten Luftballon. Auf die Frage, wie daraus eine Schale werden soll, antwortet sie: „Weiß ich nicht.“ Am Samstag war Lea auch schon auf dem Seehasenfest und hat eine Tasche aus Filz sowie Seehasenohren gebastelt. Stolz setzt sie die großen bunten Hasenohren für das Foto auf. „Vorletztes Jahr waren wir zum ersten Mal mit Lea hier, da hatte sie gerade das Alter, dass man so etwas machen kann. Ich war selber schon als Kind auf dem Fest“, erklärt Mutter Stefanie Rothenbacher. Ihr gefallen die gebastelten Sachen so gut, dass sie sie zu Hause aufhängen oder aufstellen wird.

„Wenn man mal selber nicht lachen mag, kann man sich einfach diesen Mund an die Nase stecken und keiner sieht die schlechte Laune“, erklärt Silvia Zengerle, was ihre Tochter bastelt und malt. Die siebenjährige Isabel beschreibt, dass sie Hautfarbe, rote, weiße und schwarze Farbe für ihren Mund verwendet. „Das ist eine ganz tolle Aktion. Ich bin begeistert, was es hier jedes Jahr für neue tolle Ideen gibt“, schwärmt Zengerle.

In Paulinchens Klassenzimmer mimt Spielehausleiterin Margret Rücker-Beck die Lehrerin. Kinder und Eltern drücken die Schulbänke. Nach dieser Einstimmung geht's zur Rallye ins Schulmuseum, wo Klassenzimmer um 1900 sowie um 1930 gezeigt und erklärt werden. Walter Beller und Jardine Gomes vom Filmclub sind ebenfalls unterwegs. Im Frühjahr 2018 soll eine Reportage über Spielehaus-Aktionen fertig sein.

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