Friedrichshafen KTW feiert 30-Jähriges: Alle Herausforderungen gemeistert

Der Friedrichshafener Sondermaschinen- und Anlagenbauer KTW feiert 30-jähriges Firmenbestehen. Der Fokus liegt auf der digitalen Transformation klassischer Komponenten.

Das Familienunternehmen KTW – Konstruktion Technik Kurt Weißhaupt – im Häfler Seewiesenesch kann in diesen Tagen auf sein 30-jähriges Firmenbestehen zurück und optimistisch in die Zukunft blicken. Aus Wirtschaftskrisen hat man die richtigen Schlüsse gezogen und auch Zeiten der Kurzarbeit überstanden. Heute ist man im Bereich Automatisierung komplett im digitalen Zeitalter angekommen.

Kurt Weißhaupt hat 1987 KTW gegründet, nachdem er zuvor 18 Jahre lang mit einem Partner in Friedrichshafen ein Ingenieurbüro geführt hatte. Es war die Zeit nach Tschernobyl und kurz vor der Wende, als die neugegründete Firma im Zulieferbereich mit Konstruktionen in der Fertigungstechnik startete. Die digitale Technik war auf dem Vormarsch. Es gab viele CAD-Systeme, die von den Kunden in ihrer Vielfalt eingesetzt wurden. Um deren Vorstellungen im Zulieferbereich entgegenzukommen und fertige komplette Einheiten liefern zu können, gründete Weißhaupt in der Tschechischen Republik die KTW Pilsen. Sie organisierte den Zulieferbereich und erstellte CAD-Konstruktionen. Es war allerdings notwendig, aus Qualitätsgründen eine eigene Fertigung in Friedrichshafen aufzubauen, weshalb die Firma von der Aistegstraße in die Adelheidstraße umzog, wo schließlich im Keller des Hauses Rauschendorfer mit einer Fertigung begonnen wurde.

In zwei Bauabschnitten verwirklichte Kurt Weißhaupt in den Jahren 2002 und 2008 im Gewerbegebiet Seewiesenesch den heutigen Firmensitz. Die Geschäftsführung wurde 2010 in der Verwaltung (Personal und Finanzen) durch die Tochter Nadine Weißhaupt verstärkt und 2015 mit Michael Reitter im operativen Bereich erfolgreich komplettiert. Reitter hat in den zurückliegenden beiden Jahren die Kundenbreite erheblich erweitert und das Portfolio von KTW weiterentwickelt.

Tochterfirma in Ungarn

2014 hat sich das Familienunternehmen organisatorisch neu aufgestellt. KTW ist jetzt eine Tochter der Verwaltungsgesellschaft Weißhaupt GmbH. Seit einem Jahr ist KTW mit der „KTW Hungary KfT“ auch in Ungarn vertreten. Zuständig für die 100-prozentige Tochter an ihrem Standort in der Nähe der Hauptstadt Budapest sind die beiden Geschäftsführer Nadine Weißhaupt und Michael Reitter, die vor Ort vom Deutsch sprechenden ungarischen Geschäftsführer Laszlo Witzmann unterstützt werden, der früher bei der ZF Friedrichshafen AG tätig war.

Für Michael Reitter ist wichtig, sich kontinuierlich speziell im Sondermaschinen- und Anlagenbau weiter zu entwickeln und flexibel zu bleiben, um langfristig in einem ungewissen Umfeld bestehen zu können. Aktuell entwickelt KTW eine Strategie, wie man die digitale Transformation klassischer Komponenten und Produkte umsetzen kann. Der Fokus liegt dabei in der Entwicklung von allumfassenden Dienstleistungs- und Serviceangeboten.

Historie

  • 1987: Firmengründung durch Kurt Weißhaupt. Erster Kunde ist die MTU München
  • 1992: Zweites Standbein bei Pilsen/Tschechische Republik
  • 1993: Umzug von der Friedrichshafener Aisteg- in die Adelheidstraße
  • 1998: Konzept für Porsche
  • 2003: Umzug ins Seewiesenesch, Investition in neue Techniken
  • 2007/2008: Zweiter Bauabschnitt, Firmenerweiterung
  • 2010: KTW wird Familienunternehmen. Nadine Weißhaupt steigt als Geschäftsführerin ein
  • 2015: Michael Reitter wird Geschäftsführer für den operativen Bereich

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