Es ist erstaunlich, wie viele junge Leute bei Gewitter und starkem Regen den Weg in die Abgelegenheit zwischen Unterraderach und Berg zur Riedparty der Landjugend Ailingen-Schnetzenhasuen gefunden haben. Manche sind zu Fuß bis aus der Stadt gekommen, wie Sandra Scholtz. Andere sind gut ausgerüstet mit modischen Gummistiefeln erschienen. Diese sind nicht fehl am Platz, versinkt man doch selbst im Zelt knöcheltief im Schlamm.
Die Party nimmt ihren Lauf ganz nach dem Motto „ein Fest ist das, was man daraus macht“, wie es Lisa, Catrin und Anna treffend formulieren. Die Feiernden freuen sich einfach ihre Freunde zu sehen, so auch Pad, der in Raderach aufgewachsen ist und aus Berlin angereist ist: „Ich finde es schön, all die alten Bekannten zu treffen. Es ist der richtige Ort, um den Ernst des Lebens vor dem Zelt zu lassen.“
Einige wundern sich über den Zaun, der zum ersten Mal um das Gelände herum aufgestellt ist. „Es war im vergangenen Jahr das Problem, dass viele Jugendliche bereits in alkoholisiertem Zustand auf das Fest gekommen sind und die Polizei keinen Überblick mehr hatte, woher der Alkohol kam“, klärt Daniela Schlegel, Vorstandsmitglied der Landjugend, auf. Passend mit „Tage wie diese“ von den Toten Hosen klingt der Abend aus. Viele freuen sich auf das nächste Jahr, denn „die Riedparty wird es ewig geben“, so DJ Daniel Angele.
