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Friedrichshafen Gute Atmosphäre bei der Probearbeit

22.02.2010
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Zwölf Neue im Häfler Sinfonieorchester

Friedrichshafen – Wiederum zahlreich haben sich Mitglieder des Sinfonieorchesters Friedrichshafen zur Generalversammlung in der „Traube“ Waggershausen eingefunden, bei der der Vorsitzende Hans-Martin Hell mit seinem Jahresbericht einmal auf die positive Entwicklung des Orchesters mit zwölf neuen Musikern verweisen konnte. Hinsichtlich der Konzertaktivitäten habe sich der Standard von drei Konzerten pro Jahr bewährt, was auch gleich zum Rückblick führte: Die Matinee am 3. Mai im Kloster Weissenau stand im Zeichen von Solisten aus den eigenen Reihen, bei der einmal der Cellist Frank Westphal wie die beiden jungen Geigerinnen Miriam Gruhle und Sabine Arnegger mit Mozarts Violinkonzert erfolgreich auftraten. Die Schlosshofserenade in Tettnang mit Werken von Händel, Haydn und Mendelssohn war eine Hommage zum 250.und 200. Geburtstag der Komponisten, ergänzt noch durch gefälligere Kompositionen von J. Strauß, Sarasate, Bizet, Saint- Saens. Ein slawischer Tanz von Dvorak setzte letztes Glanzlicht bei der vom Publikum begeistert aufgenommenen Serenade.

Eine neue Erfahrung habe, so Hans-Martin Hell, das Opernkonzert im Graf-Zeppelin-Haus am 29. und 30. November gebracht, bei dem die Musikfreunde Markdorf das Sinfonieorchester für einen „Opernverschnitt“ engagierten. Neben einer gewissen Enttäuschung habe die Mitwirkung auch eine positive Seite gehabt, dass nämlich die Musiker erstmals in einem Orchestergraben unter einem fremden Dirigenten saßen.

Beim Ausblick auf die diesjährigen Pläne erwähnte Hell zunächst das Sinfoniekonzert am 24. April mit Webers „Oberon“, Chopins 2. Klavierkonzert mit dem Solisten Kevin Kenner und der 2. Sinfonie in C-Dur von Schumann. Im Juli folgen Serenadenkonzerte in Meßkirch und Tettnang. Hierbei bilden Ouvertüren den Schwerpunkt. Auch das 2. Sinfoniekonzert ist für 28. November im Graf-Zeppelin-Haus fest geplant. Zur Sprache kam die Beteiligung am Bürgerprojekt „Leuchttum“ zur 200-Jahrfeier der Stadt, wofür die Zusage gegeben worden ist. Dank sagte Hell dem Vorstand für das große Engagement.

Joachim Trost als musikalischer Leiter zeigte sich erfreut über die Neuzugänge, appellierte aber auch zu regelmäßigem Probebesuch und Üben. Eine Sinfonie ließe sich nicht vom Blatt spielen! Ansonsten lobte Trost die gute, fast familiäre Atmosphäre in den Proben. Detaillierter ging der Dirigent noch auf das Serenadenprogramm als „Ouvertüren-Feuerwerk“ ein. Dank richtete Trost an die Konzertmeisterin Gunhild Hell und die übrigen Stimmführer.

Nach sechs Jahren gab Uli Fischer letztmals seinen Bericht zur Kassenlage ab. Ein- und Ausgaben hätten sich die Waage gehalten, doch die Rücklagen sicherten die Arbeit des Orchesters weiterhin. Kassenprüfer Peter Nolte bescheinigte eine ordnungsgemäß geführte Kasse und schlug daher für den Kassierer wie den übrigen Vorstand die Entlastung vor, die auch einstimmig erfolgte.

Wichtiger Tagungspunkt waren noch die Wahlen von acht Mitgliedern des Vorstands und Beirats. Bis auf Uli Fischer und Anja Löbau erfolgte eine einstimmige Wiederwahl. Für Fischer wurde Jörg Hartmann zum Kassierer gewählt, ebenso bekamen Barbara Petit und Beate Gröller (für den Beisitzer Jörg Hartmann) das Vertauen ausgesprochen.

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