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Friedrichshafen Es soll einen neuen Häfler „Stadtstrand“ geben

27.09.2012
Friedrichshafen -  Dauerhaft könnte ein so genannter Stadtstrand hinter der Musikmuschel im Friedrichshafener Uferpark eingerichtet werden. Anlässlich der 200-Jahr-Feier der Stadt hatte es eine solche Anlage geben. Vor allem Jugendliche forderten danach deren Erhalt. Nun arbeitet die Verwaltung an einem Standort-Konzept. Zunächst soll es eine Umfrage geben. Umstritten ist nämlich, ob die Anlage auf ein Beachvolleyballfeld beschränkt wird oder auch Flächen für Liegestühle bietet.

Ob es auch Liegestühle auf einem neuen „Stadtstrand“ hinter der Musikmuschel im Häfler Uferpark geben wird, ist noch eine der offenen Fragen.  Bild: Michael Schnurr

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Möglicherweise erwächst aus der Standort-Suche für einen dauerhaften „Stadtstrand“ eine Generaldebatte über die Frage, wie der Häfler Uferpark genutzt werden soll. Zumindest forderte Eberhard Ortlieb, Fraktionschef der Freien Wähler, während der Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses eine „ganzheitliche Betrachtung“ des Parks. Zuvor hatte Annette Bürkner, Leiterin des Amtes für Bildung, Familie und Sport, den Ausschuss darüber informiert, dass in einer verwaltungsinternen Besprechung bereits ein Standort gefunden worden sei. Hinter der Musikmuschel könnte ein 22 mal 14 Meter großes Beachvolleyballfeld Platz finden. Ob es daneben noch Flächen beispielsweise für Liegestühle gebe, sei aber noch unklar. Doch gerade in der Frage Sport oder Faulenzen gehen offensichtlich die Meinungen auseinander. Auch im Jugendrat, der sich für den Erhalt des „Stadtstrandes“ eingesetzt hatte, gibt es gegensätzliche Positionen dazu.

Der Jugendrat hatte sich bereits für eine Umfrage zum „Stadtstrand“ ausgesprochen, um die Nutzungsfrage zu klären. Annette Bürkner erklärte in der Sitzung, sie wolle die ganze Bevölkerung einbinden. Denn schließlich sei der Uferpark allen Häflern wichtig. Zunächst will sie jedoch die Beteiligungsfrage mit den Jugendräten klären.

Daneben müssen auch noch Antworten gefunden werden auf die Fragen nach den Öffnungszeiten wie auch zum Thema Lärm und zu den Baukosten. Lösungen gibt es bereits für eine mögliche Bewirtung. Diese will der Pächter des nahen Beachclubs übernehmen. Und für den Unterhalt wie die Reinigung der Anlage rechnet die Stadtverwaltung mit rund 20 000 Euro jährlich. Was die Finanzierung anlangt, erklärte Bürgermeister Peter Hauswald, dass auch mögliche Sponsoren angesprochen werden sollen. Grundsätzlich sagte er: „Wir sind auf einem ganz guten Weg.“

Verwaltungsintern wird es kommende Woche eine weitere Besprechung geben. Ziel ist eine Beratungsvorlage für den Gemeinderat, aufgrund derer das Gremium eine Grundsatz-Entscheidung zum Thema „Stadtstrand“ treffen soll. Wann dies der Fall sein soll, wurde in der gestrigen Sitzung nicht geklärt.

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