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08.03.2013  |  0 Kommentare

Friedrichshafen Erneut sind Betrüger mit dem „Enkeltrick“ aktiv

Friedrichshafen -  Die Polizei warnt vor Betrügern, die mit dem so genannten Enkeltrick vor allem bei Senioren hohe Geldbeträge abzocken. Zumeist wird vorgegaukelt, dass wegen einer Notlage dringend Geld benötigt wird.


Nach wie vor versuchen Betrüger mit dem „Enkeltrick“, vorwiegend ältere Menschen um hohe Geldbeträge zu prellen, warnt die Polizei in einer Pressemitteilung. Die Täter nehmen meist telefonisch Kontakt mit ihren Opfern auf und geben sich als Verwandte oder als Bekannter aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Häufig wird eine Notlage oder ein finanzieller Engpass angegeben. Mit dieser Masche haben Unbekannte am Donnerstag – erfolglos – versucht, sechs Senioren in Friedrichshafen und Langenargen um ihr Erspartes zu bringen. „In einem Fall konnte ein finanzieller Schaden in letzter Minute durch einen misstrauisch gewordenen Bankangestellten verhindert werden“, heißt es im Polizeibericht. Die Polizei rät:

 

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie die Stimme eines Anrufers nicht sicher erkennen. Echte Verwandte und gute Bekannte haben Verständnis dafür.

 

Lassen Sie sich am Telefon keine Namen oder andere Informationen über Angehörige, Freunde oder Bekannte entlocken, etwa durch die Frage „Rate mal, wer dich anruft?“.

 

Nehmen Sie sich in jedem Fall die Zeit, die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Lassen Sie sich dazu den vollständigen Namen, die Adresse und eine Telefonnummer geben, unter der Sie eventuell zurückrufen können.

 

Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Sie nicht kennen.

 

Wenn Sie einen Anruf mit diesem Ansinnen erhalten, sprechen Sie darüber mit einer Person Ihres Vertrauens. Ist dies nicht möglich oder fühlen Sie sich unsicher, verständigen Sie die Polizei.

 

Vorsorgliche Tipps gibt bei es bei der Polizeilichen Beratungsstelle, Telefon 0 75 41/ 7 01 15 10.

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