Friedrichshafen Ehepaar bricht zu Weltumrundung mit dem Flugzeug auf
Bild: Bild: Geiling
Wilma Schwerhoff unterstützt ihren Mann in der Cockpitorganisation, bei Navigation und Funk. Außerdem plant sie die kulturellen und touristischen Highlights. „Am 20. August wollen wir wieder in Friedrichshafen zurück sein“, hofft der 52-Jährige.
„Auf dieser Tour werden wir einige der schönsten Orte der Welt besuchen“, schwärmen die beiden. Dabei sei das Ziel nicht das Ankommen allein, sondern auch der jeweilige Flugweg dorthin. Er führe über Regenwälder, Wüstenregionen, Gebirge, Korallenriffe und Ozeane. Auf einer Website wollen sie aktuell immer wieder ihre Erlebnisse und Reiseeindrücke wiedergeben. Schwerhoff: „Wir verbinden damit die Hoffnung auf Ansteckungsgefahr, die den Funken Faszination des Fliegens überspringen lässt.“ Unabhängig davon, ob es das persönliche Ziel sei, ein Privatpilot zu werden oder ein kommerzieller Verkehrspilot, diese Faszination verbinde weltweit alle Piloten. Und weil es in der Fliegerei immer neue Herausforderungen zu bewältigen gebe, halte die Freude daran bei den Piloten ein Leben lang.
„Single hand, single engine, single trip“, heißt das Motto. Die fliegerische Herausforderung liege darin, dass der Pilot auf der Gesamtstrecke das einmotorige Leichtflugzeug rund um die Welt steuere, wenn auch nicht im Non-Stopp. „Wir haben uns übrigens für die Cessna P210N entschieden, die auch als Cessna Centurion bekannt ist. Dieses Muster wurde erstmals 1957 vorgestellt und ist aufgrund der ständigen Weiterentwicklungen heute immer noch aktuell“, weiß der „Weltumrunder“ Hans-Jürgen Schwerhoff.
Die Maschine habe eine große Reichweite von über 2000 Kilometer plus Reserven, sei robust und besitze ein gutes Handling zur Führung durch einen Piloten. Außerdem gebe es dafür ein weltweit dichtes Service-Netz mit der Versorgung von Ersatzteilen. Der erste Stopp ist heute in Athen nach fünfeinhalb Stunden auf dem Flughafen Eleftherios Venezelos geplant.
