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Friedrichshafen Drei Vorentwürfe ausgewählt

17.07.2012
Friedrichshafen -  Zum 1250. Jubiläum im Jahr 2014 soll 13. Torprojekt fertig werden
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Gunnar Seitz stellte im Ortschaftsrat Kluftern am Donnerstagabend den Stand des Leuchtturmprojekt für die Kunst am Ortsrundweg, Abschnitt 3, vor. In die engere Auswahl für das 13. Torprojekt zur Geschichte des Orts, das im Jubiläumsjahr 2014 fertig werden soll, sind von der fünfköpfigen Jury die Künstlerin Daniele Gugg sowie die Künstler Peter Staffan Lundberg und Boris Peter Petrovsky benannt worden.

Ersatz-Künstler sind Pietro Sanguineti und Hans Dieter Schaal. Es gab Termine vor Ort und die Künstler haben Vorentwürfe eingereicht. Noch unklar ist der genaue Standort in der Ortsmitte. Nur für das Lundberg-Projekt, das aufgrund seiner Größe nur auf die Wiese vor dem Feuerwehrhaus passt, steht er bereits fest.

Seitz stellte die drei Ideen kurz vor. Daniela Gugg, gebürtig aus Frauenfeld und wohnhaft in Berlin, schlägt eine Glocke vor, die nur alle acht Jahre erklingt. Die Konstruktion der in ein Tor eingehängten Glocke soll bis zu 2,5 Meter hoch und zwei Meter breit sein. Erinnert werden soll damit an die im Zweiten Weltkrieg für die Kriegsindustrie abmontierten zwei Glocken der St.-Gangolf-Kirche, die aber 1948, nach acht Jahren, wieder zurück nach Kluftern kamen.

Der Amerikaner Peter Staffan Lundberg hat die Idee einen 20 Meter hohen Betonbogen zu errichten, der an die Klosterfenster St. Gallens erinnern soll. Vor dann 1250 Jahren wurde Kluftern erstmals in Verbindung mit dem Kloster erwähnt. Ein zwei Meter großes Tor, Dimension von 1:10 zum Original in Erinnerung des Zehnts, soll nach St. Gallen gehen. Das große Tor soll auf der Wiese vor dem Klufterner Feuerwehrhaus gegossen werden.

Der Konstanzer Boris Peter Petrovsky will mit einer „Klause“ die Verbindung zum Kloster St. Gallen darstellen. Dabei handelt es sich um ein Lichtobjekt. Zwischen zwei Panzerglasplatten entstehen sich ständig änderte „Pixelspuren“. Interaktiv über SMS oder über eine Webcam am Bodenseeufer oder in St. Gallen könne Passanten in die Form projiziert werden.

Abgabe der endgültigen Entwürfe ist am 6. September. Die Endjurierung ist am 8. Oktober geplant. Das sogenannte ltzte Wort liegt aber beim Ortschaftsrat, der in dieser Angelegenheit ebenfalls im Oktober tagen will.

Dessen Mitglieder waren sehr angetan von allen drei Ideen der Künstler. Dr. Peter Schwarzott (Freie Wähler) regte allerdings dringend an, vor der der Entscheidung eine dreidimensionale Animation oder ein Modell zu haben, um beurteilen zu können, an welchen Standorten die Objekte am besten zur Geltung kommen.

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