Mein

Friedrichshafen Die neue Apfelköniging heißt Dorothee Stotz

01.10.2012
Friedrichshafen -  Dorothee Stotz ist die neue Apfelkönigin. Prinzessinnen werden Lena Nüberlin und Karolina Maier. Bei einer begeisternden Gala im Graf-Zeppelin-Haus verhelfen ihnen Wissen und Schönheit zum Sieg

Die neue Bodensee-Apfelkönigin Dorothee Stotz (Mitte) mit den ebenfalls neu gewählten Prinzessinnen Karolina Maier (links) und Lena Nüberlin nach der Bekanntgabe des Ergebnisses.  Bild: Guip

Die neue Bodensee-Apfelkönigin Dorothee Stotz (Mitte) mit den ebenfalls neu gewählten Prinzessinnen Karolina Maier (links) und Lena Nüberlin.  Bild: Bild:

Die neue Bodensee-Apfelkönigin Dorothee Stotz (Mitte) mit den ebenfalls neu gewählten Prinzessinnen Karolina Maier (links) und Lena Nüberlin.  Bild: Bild:

Service
Artikel drucken  Artikel drucken
  Artikel versenden

  Newsletter
  RSS-Feed


„Ich sehe es als meine Aufgabe an, die Bodenseeäpfel und die Region würdig zu vertreten und mich dafür einzusetzen, dass die anderen dann sagen: Wir sind stolz, sie hat uns gut vertreten“, sagte die zwanzigjährige Dorothee Stotz aus Friedrichshafen-Huiweiler in der Garderobe der Katakomben des Graf-Zeppelin-Hauses auf Nachfrage des SÜDKURIER, noch bevor die große Gala zur Wahl der Bodensee-Apfelkönigin begonnen hatte. Bei der Vorstellung der sechs Kandidatinnen für die Posten der Apfelhoheiten, Königin und zwei Prinzessinnen, war Dorothee Stotz zunächst an letzter Stelle gesetzt. Doch am Ende wurde sie zur neuen Bodensee-Apfelkönigin 2012 gewählt und wird dieses Amt bis ins Jahr 2014 ausfüllen.

Stotz, die im dritten Lehrjahr eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin absolviert, freute sich über ihre Wahl und ergänzte: „Ich bin eher der praktische Typ und gerne draußen in der freien Natur. Ich arbeite auf dem elterlichen Obsthof mit. Äpfel bedeuten mir alles und ich sehe gerne zu, wie sich die Äpfel entwickeln“. Bei der Befragung hatte die zwanzigjährige Praktikerin dennoch recht knifflige theoretische Fragen rund um den Apfel zu beantworten, was ihr aber mit Bravour gelang.


Nach Auszählung der von den gut 1000 Festbesuchern ausgefüllten Stimmkarten stieg die Spannung im Saal des Graf-Zeppelin-Hauses, als der Vorsitzende der Obstregion Bodensee und des Bayerischen Erwerbsobstbauernverbandes, Helmut Jäger, mit drei überdimensionierten Briefumschlägen auf die Bühne kam, um das langersehnte Wahlergebnis bekanntzugeben. Als eine der beiden Bodensee-Apfelprinzessinnen wurde Lena Nüberlin aus Lindau gewählt. Sie möchte das Obst und vor allem die Qualität repräsentieren, hatte sie bei ihrer Vorstellung gesagt und dass sie sich darauf freue viel rumzukommen und viele Leute kennenzulernen. Angesprochen auf das obligatorische Dirndl entgegnete sie, sie fühle sich sehr wohl in dieser Kleidung und ihr Lebensmotto sei: „Man muss sich auch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen“. Zur zweiten Bodensee-Apfelprinzessin wurde die siebzehnjährige Karolina Maier aus Stockach gekürt, die sich selbst als „Apfel-Junkie“ bezeichnete und niemals ohne einen Apfel aus dem Haus gehen würde. Zu ihren Hobbies zählte sie Tanzen, Basketball spielen, auf dem elterlichen Hof zu helfen und Klavier zu spielen.

Beworben und vorgestellt hatten sich noch die jeweils neunzehnjährigen Lisa Keller aus Friedrichshafen-Batzenweiler, die das sozialwissenschaftliche Gymnasium besucht, die Bäckereifachverkäuferin Katharina Schwehr aus Salem-Beuren, die im dortigen Musikverein Waldhorn spielt und Ramona Schwehr, ebenfalls aus Salem-Beuren, die nach ihrer Ausbildung noch eine schulische Weiterbildung beabsichtigt.

Schlussendlich übergaben die bisherige Apfelkönigin Sonja Heimgartner sowie die Prinzessinnen Patricia Sauter und Marina Möhrle ihre Ämter an die Nachfolgerinnen.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln