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Friedrichshafen „Die Gefahr am Kreisel ist gebannt“

09.08.2012
Friedrichshafen -  Der Kreisverkehr am Scharfen Eck in Kluftern wurde umgebaut. In den vergangenen Wochen war es an dieser Stelle immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Lastwagen beim Einbiegen die Sicherheitspoller streiften und oder auch komplett umfuhren.

Von links: Ortsvorsteher Michael Nachbaur, Erster Bürgermeister Stefan Köhler und Wolfgang Kübler, Leiter des Stadtbauamtes, freuen sich über die Neuerungen am Klufterner Kreisel. Hilfsmarkierungen sollen den LKW-Fahrern zeigen, wie sie fahren sollen.  Bild: Mommsen

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Klufterns Ortsvorsteher Michael Nachbaur war sichtlich erleichtert, dass sich die Verkehrsprobleme am Klufterner Kreisel nun doch haben lösen lassen. „Mein Dank gilt den Anwohnern, denn ohne sie hätten wir nicht die nötigen zusätzlichen Flächen bekommen, um die Gehwege zu verbreitern“, sagte Nachbaur gestern bei einer Pressekonferenz vor Ort. Auch Erster Bürgermeister Stefan Köhler war zusammen mit dem Leiter des Stadtbauamtes, Wolfgang Kübler, gekommen, um das neue Gesicht des Kreisels zu präsentieren.

In den vergangenen Wochen, besonders während der B 31-Umleitung, war es an dieser Stelle immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, weil Lastwagen beim Einbiegen die Sicherheitspoller streiften und häufig auch komplett umfuhren (der SÜDKURIER berichtete). Nach Ansicht vieler Klufterner Bürger war der Gehweg alles andere als sicher. Nachdem diverse Überlegungen angestellt wurden, wie das Problem zu lösen sei, wandte sich Nachbaur an die direkten Anwohner. Diese erklärten sich bereit, ein etwa 35 Zentimeter breites Stück ihres Grundstückes an die Stadt zu verkaufen, damit der Gehweg an dieser Stelle verbreitert werden konnte. „Damit konnten wir nun auch die Poller zurück versetzen“, erklärt Nachbaur. Auf dem gegenüberliegenden Grundstück, direkt an der Gaststätte „Zum Scharfen Eck“ wurde ein Blumenbeet begradigt und zurückversetzt. Auch hier konnten durch diese Maßnahme etwa 40 Zentimeter Platz geschaffen werden.

Zusätzlich wurde auf der Fahrbahn und auf der Mitte des Kreisverkehres eine gestrichelte Hilfsmarkierung aufgemalt, die LKW-Fahrern anzeigen soll, wie sie am besten in den Kreisel einfahren. „Damit sollen nun Fahrfehler weitgehend ausgeschlossen werden“, erklärt Stadtbauamtsleiter Wolfgang Kübler. Die zusätzlichen Maßnahmen kosten den Steuerzahler etwa 2000 bis 3000 Euro, wie viel der Grundstückskauf kostete, wurde nicht bekannt.

Sowohl Stefan Köhler als auch Michael Nachbaur gaben sich aber zuversichtlich, dass nun die Gefahr gebannt sei. „Ich freue mich, dass die Bauarbeiten nun abgeschlossen sind und in Kluftern wieder Normalität einkehrt.“, sagte Ortsvorsteher Nachbaur abschließend mit einem Lächeln.

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