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Friedrichshafen Das andere Gesicht der Stadt

Die Ausstellung „24 Stunden Friedrichshafen“ im Zeppelin-Museum eröffnete gestern das Jubiläumsjahr

Die Gesichter, die das Gesicht der Stadt Friedrichshafen eingefangen haben: Die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „24 Stunden Friedrichshafen“.
Die Gesichter, die das Gesicht der Stadt Friedrichshafen eingefangen haben: Die Fotografinnen und Fotografen der Ausstellung „24 Stunden Friedrichshafen“. | Bild: Bild: Rüdiger Schall

„Sie sind gespannt. Sie wollen Friedrichshafen auf eine andere Art und Weise sehen. Das ist genau das, was wir gemacht haben.“ Mit diesen Worten führte Stefan Blank gestern Abend die Besucher im übervollen Foyer des Zeppelin-Museums in die Ausstellung „24 Stunden Friedrichshafen – 200 Ansichten einer Stadt“ ein. Dabei verschwieg Blank, der „Spiritus Rector“ dieses großen Projekts, wie ihn die Hausherrin Ursula Zeller in ihrer Begrüßung nannte, auch seine Begeisterung über den großen Andrang nicht: „Ich bin überwältigt; das darf ich offen sagen“, bekannte er. Zuvor hatte bereits Oberbürgermeister Brand die Erwartungen geschürt. „Diese Ausstellung zeigt Friedrichshafen aus einer anderen Perspektive, als wir sie in unseren öffentlichen Broschüren zeigen“, sagte er und fügte an: „Sie soll das nicht auf den ersten Blick Erkennbare ans Tageslicht bringen.“

Das Gesicht einer Stadt zu zeigen – geht das überhaupt? Eine Stadt mit 58 000 Einwohnern in 200 Fotos einzufangen, sei nicht gerade einfach, erklärte Stefan Blank und kam auf Eugene Smith zu sprechen. Der 1978 verstorbene Fotograf sei regelrecht verrückt geworden über dem Projekt, die Stadt Pittsburgh anlässlich ihres 200-jährigen Bestehens zu porträtieren. „Er hat 17 000 Fotos angehäuft und sie nicht mehr in den Griff bekommen.“ Nein, den Wahnsinn gepackt hat keinen der 20 beteiligten Häfler Fotografinnen und Fotografen – allerdings sind ihnen einige irre gute Fotostrecken gelungen, über die wir morgen berichten.

Für Ursula Zeller waren gute Fotos die Voraussetzung, die Ausstellung im Zeppelin-Museum zu zeigen, zumal an selber Stelle gerade das Fotowerk von Andreas Feininger zu sehen war. „Feininger als Vorgänger, das hat die Meßlatte hoch angelegt. Aber die Arbeiten zu Friedrichshafen behaupten sich in diesem Raum“, sagte Zeller, die noch einen Überblick über die Entwicklung der Porträtfotografie anschloss, ehe sich die Ausstellungstüren öffneten.

Das Dossier im Internet:

www.suedkurier.de/200jahre

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