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20.09.2012  |  von Kerstin Mommsen  |  0 Kommentare

Friedrichshafen Bürgeruni kommt zu den Bürgern

Friedrichshafen -  Zeppelin-Universität gastiert fünf Mal in der Stadt

Der Vizepräsident der Zeppelin-Universität Tim Göbel (links) und Bernhard Resch von der Event-Abteilung der privaten Hochschule präsentieren im Veranstaltungsjahr 2012/2013 wieder ein interessantes Programm mit vielen hochkarätigen Gästen.  Bild: Mommsen

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Autor
Kerstin Mommsen
Redakteurin / Lokalredaktion Friedrichshafen

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Die Bürgeruni ist in Friedrichshafen schon eine feste Institution, viele Veranstaltungen mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien sind meist lange im Voraus ausgebucht. Prominente Namen wie Thomas Gottschalk, Klaus Kleber oder Kai Diekmann bereiteten im letzten Veranstaltungsjahr den rund 2700 „Bürgerstudenten“ viel Freude. Und auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche bekannte Persönlichkeiten spannende Abende bereiten – darunter der bekannte Wirtschaftsexperte Hans-Werner Sinn, Nestlé Manager Helmut Maucher oder Martin Roth, Leiter des Londoner Victoria and Albert Museums.
 

Neu ist in diesem Jahr, dass die Bür geruni nun „zu den Bürgern kommt“, wie es ZU-Vizepräsident Tim Göbel formuliert. Damit macht die Zeppelin-Universität aus einer Not eine Tugend, denn der Campus am Seemooser Horn platzt aus allen Nähten. „Die Bürgeruniversität auf Achse ist aus zwei Impulsen entstanden: Zum einen leiden wir hier tatsächlich unter Raumknappheit, zum anderen haben wir viele Anfragen bekommen, ob wir die Veranstaltungen nicht auch einmal in der Stadt machen könnten.“ Herausgekommen sind sechs Termine an sechs verschiedenen Orten, unter anderem im Dornier-Museum, im Karl-Maybach-Gymnasium, der ZF-Kantine und der Sparkasse Bodensee. „Damit kommt die Bürgeruni nun direkt zu den Bürgern“, freut sich Göbel. Die Auslagerung soll zunächst einmal in diesem Jahr getestet werden. Was Göbel besonders freut, ist die enge Zusammenarbeit mit den Partnern, die die private Hochschule unterstützen.

Durch die vielen Spenden, die im letzten Jahr durch den Freundeskreis der Bürgeruniversität eingingen, ist nun auch ein respektables Programm möglich geworden. Rund 20 000 Euro wurden von vielen Einzelpersonen und Firmen bereit gestellt.

„Damit können wir unser Veranstaltungsprogramm auch in diesem Jahr wieder finanzieren“, freut sich Göbel und räumt gleichzeitig mit dem sich hartnäckig haltenden Gerücht auf, dass die Gäste Honorare erhalten. „Keiner der von uns eingeladenen Persönlichkeiten bekommt für einen Auftritt bei uns Geld. Wir übernehmen lediglich Übernachtungs- und Reisekosten“, stellt Göbel klar.

In diesem Jahr stehen neben Politik und Wirtschaft auch Musik und Kultur im Fokus der Bürgeruni und der anderen öffentlichen Veranstaltungen. Im kommenden März präsentiert sich das „Ensemble Unidas“, das Musik der englischen Renaissance mit Musik unserer Zeit kombiniert, Ende Januar gibt es im Rahmen des „Artsprogram“ ein Kuratorengespräch mit Catherine David, die von 1994 bis 1997 künstlerische Leiterin der Documenta X in Kassel war.

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