Friedrichshafen Beach Days: Vier Tage Spaß beim Spiel auf Sand

Die ersten Beach Days sind ein voller Erfolg. Zahlreiche Zuschauer verfolgten am Sonntag das Finale des LBS-Cups. Veranstalter, VfB und Oberbürgermeiser Brand sprechen sich für eine Neuauflage der Beach Days im kommenden Jahr aus.

"Da war das Feld zu klein, da war der Wind zu stark", sangen die Zuschauer am Wochenende beim LBS-Cup der ersten "Stadtwerk am See Beach Days", wenn der Ball im Aus landete. Mal klang das Lied erfreut, mal schadenfroh – je nachdem, für welches Team gerade das Herz schlug. Selbst Beachvolleyball-Greenhorns erlebten bei dem Turnier am Friedrichshafener Gondelhafen, wie viel Spaß dieser Sport auf Sand macht und zitterten mit ihren Favoriten um jeden Punkt bis zum Matchball.

Den Sportlern auf dem Sand war es herzlich egal, ob während des Spiels die Sonne schien oder der Himmel seine Schleusen öffnete. Die Zuschauer waren zwar auch nicht aus Zucker, ließen sich aber lieber bei Sonnenschein auf den beiden Tribünen nieder. "Am Samstag waren wir abgesehen vom Platzregen sehr zufrieden mit der Zahl der Besucher", sagte Wunibald Wösle, Präsident des VfB Friedrichshafen. Sobald das Wetter etwas besser war, seien sie wieder zum Beachvolleyball-Turnier an die Uferpromenade gekommen.

Bei den Finalspielen der Damen und Herren des LBS-Cups am Sonntag waren die Tribünen sowieso gut besetzt. "Es ist einfach toll, dass man hier Spieler von überall her zu sehen bekommt", freute sich Sabine Schmidtke aus Friedrichshafen. Zu Spaß und einer spannenden Turnieratmosphäre trug sicher auch die gelungene Moderation bei. Lustige Jingles, passend zur aktuellen Situation auf dem Spielfeld, wie "Oh, schade", "Bomba" oder "Gibt's doch gar nicht" heizten die Zuschauer weiter an. Viele kamen eher zufällig vorbei und ließen sich von der Atmosphäre mitreißen. "Ich spiele selbst Volleyball und mir gefällt das hier richtig gut", meinte eine Besucherin.

Einig waren sich Zuschauer, Organisatoren und Wettkampfleiter Martin Schaffner, dass Beachvolleyball an die Häfler Uferpromenade passe. "Die Location direkt am See ist perfekt für diesen Sport", so Schaffner. Wichtig sei für ihn, dass auch die Spieler in Friedrichshafen hoch zufrieden seien. "Der neue Standort, einer von insgesamt sechs beim LBS-Cup, macht sich richtig gut." So scheint es nur eine Formsache zu sein, ob es im kommenden Jahr eine Neuauflage der "Stadtwerk am See Beach Days" geben wird.

Ebenso wie Organisator Markus Dufner von MCD Sportmarketing blickt Oberbürgermeister Andreas Brand als Schirmherr in Sachen Beachvolleyball positiv in die Zukunft. "Von Donnerstag bis heute war das ein sehr gelungener Auftakt", sagte Brand. "Das Team hat wirklich Tolles auf die Beine gestellt." Auch dem Oberbürgermeister sei zu Ohren gekommen, dass die Kulisse der Häfler Uferpromenade für diesen Sport einfach traumhaft sei. Für ein Event dieser Art seien jedoch Helfer notwendig. 50 waren allein vom VfB Friedrichshafen an den vier Tagen im Einsatz. "Wenn Sponsoren und Vereine wieder mitmachen, können wir das gerne wiederholen", kündigte Brand an.

 

"Die Beach Days passen nach Friedrichshafen"

 

Markus Dufner, Geschäftsführer der Überlinger Agentur MCD Sportmarketing, organisierte die ersten Stadtwerk am See Beach Days in Friedrichshafen. Nach vier Tagen zieht er ein sehr positives Resümee.

Wie lautet Ihr Fazit am Ende der ersten Häfler Beach Days?

Es ist sehr positiv. Wir konnten während dieser vier Tage zeigen, was bei so einer Veranstaltung möglich ist. Sie passt absolut an diesen schönen Platz und wir konnten viele Menschen begeistern. Etwas beeinflusst waren die Beach Days durch das durchwachsene Wetter. Aber wenn man sieht, wie viele Zuschauer zum Finale der Herren gekommen sind, dann ist mein Fazit trotzdem positiv. Wir haben bei diesen Bedingungen sicher das Beste draus gemacht und freuen uns, dass wir so viel Zuspruch bekommen.

Was waren die besonderen Highlights für das Publikum?

Das waren sicher die Finalspiele beim LBS Cup. Das war schon Beachvol-leyball auf sehr hohem Niveau, so dass viel gute Stimmung aufkam. Ein weiterer Höhepunkt war das Firmenturnier um den Beachsoccer-Cup mit 16 Teams. Da hat das Wetter gepasst und die Stimmung war ebenfalls toll.

Wie war die Zusammenarbeit mit dem VfB Friedrichshafen?

Sehr gut. Es war von Anfang an klar, dass wir als Veranstalter einen großen Verein brauchen. Der VfB kam auf mich zu, um die Beach Days gemeinsam zu organisieren. Das funktioniert nur mit einer guten Zusammenarbeit wie hier mit den Abteilungen Fußball und Volleyball.

Wird es im kommenden Jahr die zweite Auflage der Stadtwerk am See Beach Days geben?

Von meiner Seite aus sehr, sehr gerne. Ich glaube, dass so eine Veranstaltung absolut nach Friedrichshafen passt. Die Rückmeldmungen dazu waren auch schon sehr positiv.

Fragen: Claudia Wörner

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