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Friedrichshafen B 31 wird ab Montag saniert, Verkehr wird umgeleitet

Ab Montag ist die B 31 zwischen Landratsamt und Immenstaad gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet – allerdings nur in Richtung Überlingen. In die Gegenrichtung ist die Straße offen. Das knappe Zeitfenster von vier Tagen wird wohl nur bei gutem Wetter einzuhalten sein.

Friedrichshafen/Immenstaad – Die Schilder stehen, bald folgt die Umleitung: Die Bundesstraße 31 ist von Montag, 24. April, ab 6 Uhr, bis voraussichtlich Freitag, 28. April, etwa 8 Uhr, zwischen der Kreuzung am Landratsamt und Immenstaad für den Verkehr in Richtung Überlingen gesperrt. Es werden Umleitungen über Kluftern bzw. Unterraderach/Markdorf geführt.

Der Asphalt der B 31 wird auf der Strecke komplett erneuert. Umgekehrt, in Richtung Landratsamt/Stadtmitte bzw. Lindau, wird der Verkehr zunächst weiter auf der jetzigen Fahrspur geführt und dann auf der Gegenfahrspur. "Das ist ein sehr, sehr knappes Zeitfenster", sagt Robert Schwarz, Pressesprecher des Landratsamts, zu den auf nur vier Tage angesetzten Arbeiten. Spielt das Wetter nicht mit, dauert es länger. Der Termin sei extra zwischen die Osterferien und die nächste große Messe, die Tuning Word Bodensee, gelegt worden, um nicht in Spitzenverkehrszeiten zu kommen. Dennoch wird es mit Sicherheit zu erheblichen Behinderungen kommen.

Auf der Strecke verkehren nach Auskunft von Schwarz durchschnittlich 26 000 Fahrzeuge am Tag in beide Fahrtrichtungen, wobei der Schwerlastanteil bis zu zehn Prozent beträgt. Der Verkehr Richtung Überlingen wird ab Montag ab der Kreuzung Albrecht-/Maybach-/Hochstraße über die L 328 a Richtung Sparbruck/Schnetzenhausen/Kluftern nach Immenstaad (L 207) zur Dornierkreuzung und zurück zur B 31 geführt. "Es wird in Kluftern deutlich mehr Verkehr geben", ist Ortsvorsteher Michael Nachbaur sicher. Diesen Weg können Fahrzeuge mit einer Höhe von mehr als 3,80 Meter allerdings nicht nehmen, weil sie nicht unter der Eisenbahnbrücke zwischen Efrizweiler und Kluftern durchkommen würden. Diese Fahrzeuge werden ab dem Kreisel in Schnetzenhausen über die K 7742 durch Unterraderach und nach Markdorf umgeleitet.

In der Hochstraße und in den Ortsdurchfahrten von Schnetzenhausen, Spaltenstein und Kluftern ist nachts zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30 angeordnet, wie Nachbaur und Andrea Kreuzer, Pressesprecherin der Stadt, auf Nachfrage erklärten.

Das zu sanierende Teilstück der B 31 wurde ursprünglich 1957 gebaut und ist für das heutige Verkehrsaufkommen nicht ausgelegt. Zuletzt vor einem Jahr wurde es aus Gründen der Verkehrssicherheit geflickt. Nun werden Schwarz zufolge rund 8000 Quadratmeter Asphalt auf den je rund sechs Kilometer langen Fahrspuren 18 Zentimeter tief abgefräst. Dann werden zwei neue Schichten aufgebracht. Die Arbeiten sollen vor allem auch für Lärmminderung sorgen, erklärt Schwarz. Es werde zwar kein sogenannter Flüsterasphalt aufgebracht, die Flächen aber möglichst zusammenhängend asphaltiert, sodass die Geräuschentwicklung durch das Überfahren von Unebenheiten bzw. Übergangsstellen reduziert wird.




Kosten und Ablauf

Die Sanierung wird voraussichtlich 400 000 Euro kosten, die der Bund bezahlen wird, so Schwarz. Die Firma Storz (früher SKS), Tuttlingen, wird zeitgleich in drei Bauabschnitten mit Asphaltkolonnen arbeiten. Die Sanierung soll mindestens bis zur für 2020 geplanten Freigabe der B 31-Umgehung Friedrichshafen-West halten.

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