Friedrichshafen Als zwei kleine Vögel das Weite suchten und ein Riesenflieger in Friedrichshafen landete

Nachgestöbert am 17. Juli 2017: Was bewegte heute vor fünf, zehn und 15 Jahren die Menschen in Friedrichshafen und der Nachbarschaft? Ein Fundvogel sorgte für Verwirrung, ein Riesenflieger für Aufsehen und das Seehasenfest für viel Arbeit.

17. Juli – heute ...

... vor fünf Jahren:

  • Zwei ausgebüxte Wellensittiche – wahrscheinlich Geschwister – machten vor fünf Jahren Schlagzeilen. Einer der beiden tauchte als "Fundtier" im Polizeibericht auf, nachdem er einer Häfler Polizeibeamtin zugeflogen war. In der Hoffnung, es handle sich um seine entflogene "Rosanna", meldete sich ein Tettnanger beim SÜDKURIER sowie bei der Polizei. Allerdings stimmten die Ringnummern des von ihm vermissten und des zugeflogenen Wellensittichs nur bis zur vorletzten Ziffer überein. "Wegen der fortlaufenden Nummer sind sie wohl aus derselben Brut“, sagte ein Polizeisprecher damals. Über die Ringnummer des Fundvogels und die Zoohandlung, in der Rosanna einst gekauft worden war, wurden schließlich die Besitzer des zweiten Wellensittichs ausfindig gemacht. Die zu diesem Zeitpunkt bereits in ein anderes Bundesland umgezogene Familie reagierte jedoch in den Wochen darauf nicht auf Schreiben der Polizei. „Die Finderin hat nun Anspruch auf Erwerb des Vogels“, wurde seitens der Polizei im September vor fünf Jahren erklärt. Nach einem halben Jahr gehe er dann rechtmäßig in ihren Besitz über.
  • Die Thermalbadpläne für Fischbach waren heute vor fünf Jahren bereits Geschichte. Unter anderem ein Mietverhältnis verband die Stadt Friedrichshafen und die Aedis Immobilien Management AG aber noch:

 

... vor zehn Jahren:

So ein "Brummer" – die Flügelspannweite beträgt mehr als 73 Meter – landet nicht oft am Häfler Flughafen: Mit einer Antonow 124 wurden vor zehn Jahren der leere Transportcontainer des vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan gestarteten Erdbeobachtungssatelliten Terrasar-X sowie vier weitere Container mit Ausrüstung zurück an den See gebracht. Das Immenstaader Raumfahrtunternehmen Astrium hatte den Satelliten gebaut.

 

... vor 15 Jahren:

Wo am heutigen Seehasenfestmontag noch einmal ausgelassen in den Festgärten gefeiert wird, stand vor 15 Jahren nur noch eines an: das große Aufräumen. "Am frühen Morgen nach dem Seehasenfest-Montag sorgen Bauhof und Gartenbauamt für die 'Entmüllung' der Uferanlagen", war am 17. Juli 2002 im Häfler SÜDKURIER im Artikel "Von Müllbergen, Dreck und den stillen Helden des Seehasenfestes" zu lesen. "Acht bis zehn Kubikmeter Müll schaffen wir jeden Morgen hier weg", schilderte ein Bauhof-Mitarbeiter während seines Einsatzes an einem Zeitpunkt, zu dem bei den meisten Häflern wohl noch nicht einmal der Wecker geklingelt hat.

 

Für die Reihe "Nachgestöbert" werfen wir immer montags einen Blick in alte SÜDKURIER-Ausgaben und die Chronik unserer Facebookseite: Worüber wurde vor fünf, zehn und 15 Jahren in der Stadt diskutiert?

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