Jetzt hat sie zum Schuljahresende Abschied genommen. Schwester Hiltrud hat 16 Jahre lang gemanagt, organisiert, Vertretungspläne gemacht, Vertretungen gehalten und unterrichtet. Als Konrektorin eingesetzt, war sie überall, wo Not war. Einen „großen Bahnhof“ zum Abschied wollte sie nicht. Sie unterstützte ihren Nachfolger Ulli Meister, so hatte sie sich den Abschied vorgestellt. Aber einmal in 16 Jahren musste Schwester Hiltrud im Mittelpunkt stehen. Ein Fest wurde gefeiert, heiter und warmherzig-franziskanisch. So wurde sie verabschiedet: von ihren Schülerinnen, die mit kleinen Geschenken vorbeipilgerten, vom Freundeskreis, von den Reinigungsfrauen, vom Kollegium, von ihren Rektoren, Siegfried Obert und Karin Broszat, von ihrem Konvent. Alle brachten etwas für Schwester Hiltrud mit.

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