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15.02.2013  |  von  |  0 Kommentare

Friedrichshafen 1300 Tonnen Salz und Split auf den Häfler Straßen

Friedrichshafen -  Schneefälle und Glatteis fordern ihren Tribut. Die Stadt Friedrichshafen muss für den Winterdienst mehr Geld als im vergangenen Jahr ausgeben.

Winterdienst im Februar 2012. (Archivbild)

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Redakteur Friedrichshafen / Redaktionsleiter

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Teilweise starke Schneefälle sowie Glatteis auf den Straßen fordern in diesem Jahr die 36 Mitarbeiter der städtischen Baubetriebe, die im Schichtbetrieb für den Winterdienst zuständig sind. Entsprechend hoch sind die Ausgaben für diese Arbeiten. „Im vergangenen Winter fielen Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro an. In diesem Winter werden wir bei den Ausgaben wohl deutlich höher liegen“, sagte Andrea Gärtner, Sprecherin der Stadt Friedrichshafen, auf Anfrage.

Nach ihren Angaben wurden bisher knapp 1300 Tonnen Streugut auf den Straßen und Wegen ausgebracht. Es handelt sich dabei um Feucht- und Trockensalz, das mit den Streufahrzeugen verteilt wird. Außerdem wird von den Mitarbeitern von Hand ein Splitt-Salz-Gemisch verwendet. Zu Beginn des Winters hatte Friedrichshafen rund 1000 Tonnen Streumaterial gebunkert. Zusätzliches Streusalz wurde dann von dem Lieferanten angefordert und geliefert.

„Wir haben bisher 25 Winterdienst-Einsätze mit Fahrzeugen und unseren so genannten Handkolonnen vornehmen müssen. Außerdem sind wir weitere zehn Einsätze gefahren, bei denen alle Streufahrzeuge herangezogen werden mussten“, zieht Alexander Stein, Abteilungsleiter der Städtischen Baubetriebe, eine erste Bilanz. Der 45-Jährige leitet seit 1. Januar 2012 die Städtischen Baubetriebe und war zuvor stellvertretender Betriebsleiter.

Wenn es werktags schneit, beginnt der Einsatz des Streudienstes um 4 Uhr morgens und endet spätestens um 22 Uhr. An den Wochenenden und an Feiertagen beginnt der Einsatz eine Stunde später. Insgesamt 36 Mitarbeiter sind für den Schichtbetrieb eingeteilt. Diese rücken mit acht Lastkraftwagen und Unimogs, fünf Schmalspurfahrzeugen und drei Kleintraktoren dem Schnee oder Glatteis zu Leibe. Außerdem sind sieben Handkolonnen im gesamten Stadtgebiet zeitgleich unterwegs.

Den kommenden Wochen schaut Alexander Stein gelassen entgegen. „Wir haben immer noch einen Vorrat von rund 600 Tonnen Streumaterial. Das sollte bis zum Ende der Wintersaison reichen“, erklärt Stein.

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