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Frickingen Das Meer und die Menschen im Blick

Ausstellung von Titus Stäuble in Galerie Am Waldeck mit Konzert und Lesungen eröffnet

Zur Vernissage von Titus Stäuble (links) musizierten Cellist Hans-Hinrich Renner und Pianistin Chiki Nagata. Aus ihren Werken lasen Constanze Wyneken-Bruntsch (2. von links) und Ilse Klauke (2. von rechts).
Zur Vernissage von Titus Stäuble (links) musizierten Cellist Hans-Hinrich Renner und Pianistin Chiki Nagata. Aus ihren Werken lasen Constanze Wyneken-Bruntsch (2. von links) und Ilse Klauke (2. von rechts). | Bild: Sotern

Eine ganz zauberhafte Matinee hat die Malerin, Schriftstellerin und Gründerin der internationalen Künstlergruppe „GamY“, Doris Wartmann, in der Galerie Am Waldeck gestaltet. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung des Schweizer Malers Titus Stäuble. Im Rahmen eines Gartenkonzerts mit der japanischen Konzertpianistin Chiki Nagata, die an der Schule Schloss Salem unterrichtet, und Konzert-Cellist Hans Hinrich Renner aus Sigmaringen kamen Werke von Chopin, Schumann und Dvorak zur Aufführung. Constanze Wyneken-Bruntsch las aus Momentaufnahmen ihres neuen Schreibprojekts über ihr Lieblingsland Irland und sang zur Gitarre, Ilse Klauke zitierte aus ihrem neuen Roman „Patiencestunde“. Beide Autoren sind Mitglieder von „GamY“.

Titus Stäuble, geboren 1937 in Sulz im Kanton Aargau, lebt heute im zehn Kilometer entfernten Schweizer Frick, der Frickinger Partnergemeinde. Seinen zweiten Wohnsitz hat er in der toskanischen Maremma. Das Etruskerland hat den ehemaligen Kunstlehrer geprägt. Die Landschaft und besonders das Meer faszinieren ihn ebenso wie Menschen, die er, wie in der Ausstellung gezeigt, gerne als Akt zeichnet. „Gerade entstehen auch Portraits älterer Leute, so vom Sulzer Urgestein, dem Wächter Sepp.“ Meist arbeite er gleichzeitig an vier Bildern. „Ich male, dann lege ich das Bild weg. Es muss sich erst entwickeln, verdichten, sonst ist es nicht gut.“ Die Transparenz seiner gegenständlichen Bilder gelingt ihm mit klarem Pinselstrich und eher zurückhaltenden Farben. Stäuble malt mit Acryl auf einem speziellen Acrylpapier, verwendet Bleistift, Tusche oder Farbstifte. „Einige meiner Aktbilder sind spontan entstanden, andere erarbeite ich später aus meinen Skizzen.“ Immer mit dabei: sein Begleitbüchlein mit Zitaten, Versen, Skizzen und Beschreibungen über seine täglichen Wanderungen.

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