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Eriskirch In Eriskirch entstehen 61 neue Wohneinheiten

Unter dem Motto „Miteinander, Leben am Bodensee“ entsteht an der Greuther Straße in unmittelbarer Nähe zur Eriskircher Ortsmitte ein neues Wohnquartier. Im Rathaus präsentierten Vertreter der GI-BAU Grund-Immobilien-Bau GmbH aus Stuttgart den aktuellen Stand des Wohnprojekts mit sechs Wohnhäusern und insgesamt 61 Wohneinheiten, vom Zweizimmerappartement bis zum Penthouse.

Ganz bewusst habe sich die Verwaltung zusammen mit dem Gemeinderat für Geschosswohnungsbau entschieden. „In den vergangenen Jahren wurden in erster Linie Einfamilienhäuser für Familien gebaut und der Bedarf für Wohnungen ist zweifellos da“, erläuterte Bürgermeister Markus Spieth. So sei die Wohnungsleerstandquote von nahezu Null ein deutliches Signal. Auch junge Leute, die aktuell in Eriskirch aus dem Elternhaus ausziehen wollen, hätten keine Chance, vor Ort eine Wohnung zu finden. „Das Projekt soll dazu dienen, die Wohnsituation zu entspannen“, so der Bürgermeister. Dabei denkt er aber nicht nur an die Eriskircher. „Angesichts der vielen neuen Arbeitsplätze in der Region versuchen wir, großräumig zu denken.“

Baubeginn des ersten Bauabschnitts mit vier Wohnblocks und 34 Wohneinheiten zwischen 67 und 195 Quadratmetern Wohnfläche sei voraussichtlich im zweiten Quartal 2014, berichtete GI-BAU-Geschäftsführer Göksel Zorlu. „Wir rechnen mit circa einem Jahr Bauzeit.“ Der Quadratmeterpreis beträgt je nach Wohnung zwischen 2900 und 3600 Euro. Geplant ist eine gemeinsame Tiefgarage mit 78 Stellplätzen. „Von ihr kommt man per Aufzug barrierefrei in alle Wohnungen“, so Zorlu. Zur Standardausstattung gehören Fußbodenheizung, fußbodentiefe Fenster und extrabreite Türen sowie barrierefreie Duschen im Hinblick auf ältere Bewohner. Die Erdgeschosswohnungen haben einen privaten Gartenanteil. Der zentrale Quartiersplatz bietet Sitzgelegenheiten und einen Spielplatz für Kinder. Mit nur einer Zufahrt ist das Quartier eine verkehrsberuhigte Zone.



„Wir haben den Eindruck, dass hier ein Zusammengehörigkeitsgefühl entstehen kann“, begründete Spieth die Entscheidung des Gemeinderats für die Firma GI-BAU und die Pläne der Architekten vom Büro Gramlich. Der Verkauf der Wohnungen ist angelaufen, sieben sind bereits reserviert. „Zu 80 Prozent bekommen wir Anfragen von Interessenten aus der Region“, berichtete Vertriebsleiterin Eva Böhm.


Haus St. Iris

Das Pflegeheim in der neuen Ortsmitte von Eriskirch bietet 30 Plätze. Eine architektonische Besonderheit ist die Atriumsbauweise. Sie beinhaltet einen ruhigen Innenhof, während die Außenseiten dem Geschehen in der Gemeinde mit Geschäften, Schule und Sportplatz zugewandt sind. Das Haus – gebaut von der Stiftung Liebenau – kostete 3,3 Millionen Euro und war das letzte öffentlich geförderte Altenpflegeheim. Das Land Baden-Württemberg unterstützte den Bau mit 800 000 Euro und der Landkreis mit 400 000 Euro. Die Gemeinde stellte das Grundstück kostenlos auf Erbpachtbasis zur Verfügung. Eine besondere Förderung erhielt das Haus von der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ mit 500 000 Euro.

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