Ende Februar entscheidet sich, ob die Stiftung Denkmalschutz die Dachsanierung unterstützt
Experten der Stiftung Denkmalschutz haben die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Eriskirch begutachtet. Der historisch wertvolle Dachstuhl aus dem Jahre 1387 neigt sich, die Kosten der Sanierung belaufen sich laut Baugutachten auf 410 000 Euro. Bernhard Vesenmeyer, Zweiter Vorsitzender des Kirchengemeinderats, stieg mit den Vertretern der Stiftung, Professor Michael Goer und Eckart Wegner, sowie Mahmoud Azad vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Architekten und Bauforschern in den Dachstuhl über dem Kirchenschiff. Dort verschafften sich die Experten der Stiftung Denkmalschutz einen Überblick über die schadhaften Hölzer der Deckenkonstruktion, die bei der Sanierung erneuert werden sollen.
Ende Februar wird sich entscheiden, ob die Stiftung Denkmalschutz die Sanierung der aus dem Barock stammenden Kirche mitfinanziert. Von den insgesamt 410 000 Euro bringt die Kirchengemeinde 140 000 Euro aus Rücklagen auf. Die Diözese Rottenburg gibt 110 000 Euro, 40 000 Euro muss die Kirchengemeinde durch Spenden finanzieren. Von der Gemeinde Eriskirch werden 40 000 Euro erwartet. Auch wenn sich Professor Michael Goer und Eckart Wegner noch nicht zu ihrer Entscheidung geäußert haben, ist Bernhard Vesenmeyer zuversichtlich: „Wir sind guter Hoffnung, dass die Stiftung zahlen wird.“