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Deggenhausertal Neue Halle bringt Arbeitsplätze

Deggenhausertal – Im Gewerbegebiet Untersiggingen entsteht auf dem Areal der Firma Stengelin eine neue Maschinenhalle. Gestern fand der erste Spatenstich statt.

Neben dem bestehenden Gebäude entsteht eine Stahlbau-Halle mit einer Grundfläche von 60 auf 15 Meter, neun Meter hoch. Dafür investiert das Unternehmen rund 600 000 Euro; ungefähr zehn Prozent davon sind mit Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) finanziert. „Wir haben die ausführenden Firmen mit Bedacht gewählt“, sagte Armin Durner. Seit drei Monaten planen die Geschäftsführer Armin Durner und Herbert Kopp mit der Daschmann Planungs GmbH den ersten Bauabschnitt. Bis Ende des Jahres soll die Maschinenhalle bezugsfertig sein. In einem zweiten Bauabschnitt ist für 2012 der Umbau des Bürotrakts geplant.

„Es ist wieder ein mit ELR-Mitteln unterstütztes Projekt“, sagte Bürgermeister Knut Simon erfreut. Mit ELR-Zuschüssen habe man die Firma ins Deggenhausertal bekommen können. Nun habe der Betrieb die Krise gut überstanden und schaffe Arbeitsplätze. „So eine Firmenstruktur tut uns gut“, meinte der Bürgermeister.

Die ehemals in Friedrichshafen angesiedelte Firma ist seit 1999 in Händen der Geschäftsführer Armin Durner und Herbert Kopp. Sie sind mit ihrem Metall verarbeitenden Betrieb seit 2004 in Deggenhausertal. In der 1100 Quadratmeter großen Firmenhalle im Gewerbegebiet Untersiggingen werden komplexe Dreh- und Frästeile nach Kundenvorgaben gefertigt, vom Einzelteil bis zu einer Serienlosgröße von 10000 Stück für den Maschinenbau nebst einbaufertigen Baugruppen. 35 Mitarbeiter hat der Betrieb, fünf davon stemmen die Verwaltungsaufgaben. Die neue Halle dient der Umstrukturierung und soll die Arbeitsabläufe effizienter gestalten. „Dann können wir auf die Kundenbedürfnisse noch flexibler reagieren“, sagte Herbert Kopp. „Wir können dann die Einzel-, Kleinserie- und Serienfertigung trennen“, erklärte Armin Durner. Außerdem werden noch fünf bis sechs Mitarbeiter hinzukommen. Stengelin ist Ausbildungsbetrieb und bietet jährlich eine Ausbildungsstelle im Metallberuf an. Eventuell komme in einigen Jahren auch ein Ausbildungsplatz in der Verwaltung hinzu, blickte Kopp in die Zukunft.

„Der Neubau wird energetisch effizient erstellt“, sagte Sascha Daschmann. Die Halle wird stark isoliert und durch die Abwärme der Maschinen beheizt. Weiter besticht sie durch einen flexiblen Grundriss, der stützenfrei ist. „Damit können wir die Betriebsentwicklung frei gestalten“, erklärte Kopp. Im zweiten Bauabschnitt sind neben den Aus- und Umbauten des Bürogebäudes auch Fotovoltaikanlagen auf den Dächern angedacht.

Vorgestern hat das Bauunternehmen Berenbold mit den Erdbewegungen für den ersten Bauabschnitt begonnen.

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